XenApp, vGPU und die SpaceMouse

spacemouse

2014 war das Jahr, in dem die GPU-Virtualisierung mit NVIDIAs vGPU Technologie ihren Durchbruch hatte, 2015 wird das Jahr in dem mehr und mehr Kunden diese als Standard für ihre virtuelle Desktop-Infrastruktur annehmen. Aktuell treffen wir als Virtualisierungspezialisten bei neuen oder bestehenden Citrix-Kunden immer auch auf die Fragestellung: “Was ist mit unseren Spezial-Arbeitsplätzen – lassen sich diese ebenfalls ohne Performanceverlust virtualisieren?”

Der Mehrwert, auch „grafikintensive Anwendungen“ (holprig für: AutoCAD & Co.) nicht mehr nur ausschließlich über klassische VDI-Infrastrukturen zu realisieren, sondern auf der Basis der Remote Desktop Services („Terminal-Dienste“) bereitstellen zu können ist nicht zu unterschätzen, da in der Regel die Benutzerdichte auf einem solchen Server-System hoch ist und mehr Anwender einen Nutzen aus der GPU-Virtualisierung ziehen können.

Einer der Vorteile der vereinheitlichten Architektur von Citrix XenDesktop & XenApp in der Version 7.x ist die breitere Unterstützung von Möglichkeiten auch im Mehrbenutzerbetrieb unter Windows Server 2012R2. Dazu gehört mit XenApp 7.6 der offizielle Support der vGPU Technologie und die Möglichkeit, die für viele 3D-Entwickler unabkömmliche Eingabehilfe „SpaceMouse“ zu nutzen.

Über die erweiterte Funktionalität des generischen USB Supports wird das Gerät in die XenApp Sitzung durchgereicht und kann – einen installierten Treiber vorausgesetzt – normal verwendet werden.

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