Was gibt’s Neues bei VMware? Horizon 6.1, vShpere 6, vRealize, Horizon Workspace Environment Management, App Volumes, Horizon Application Management Bundle

Ende April fand das VMware Partner Camp in München statt. Über 250 Hersteller, Vertriebspartner und Reseller brachten in 32 Sales und Tech Sessions ihr Wissen auf einen neuen Höchststand.

VMware Partner Camp 2015 – “Neue Wege gehen”

Die CEMA war für ihre Kunden vor Ort und berichtet im Folgenden über die wichtigsten Neuerungen.

Horizon 6.1

  • Unterstützung des Einzelbenutzermodus für Windows Server 2012, womit Sie unter Einsparung von Virtual-Desktop-Zugriffslizenzen RDSH-Desktops (Remote Desktop Session Host) für Einzelanwender bereitstellen können.
  • HTML5-Zugang, den VMware zuvor zwar bereits integriert hatte, allerdings nur für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) jetzt auch für RDSH.
  • Smart-Card-Authentifikation für RDSH, die zuvor ebenfalls nur für VDI verfügbar war.

vSphere 6

  • Content Library: die Möglichkeit OVF, Templates und ISO Dateien künftig vCenter-übergreifen bereitzustellen
  • Virtual Data Center: Das Logische Zusammenfassen von Ressourcen, um künftig VMs besser platzieren zu können ohne direkte Kenntnis von der Infrastruktur zu haben
  • Erhöhte Skalierbarkeit: VMs unterstützen bis zu 128vCpu und 4TB vRam. Hosts bis zu 480 CPU und 12TB Ram, 1024 VMs per Host und 64 Nodes per Cluster.

vRealize

Bei vRealize handelt es sich primär um die bereits bekannten Produkte vCenter Operations und vCloud Automation. Neben dem neuen Namen gibt es auch zahlreiche neue Funktionen, u.a. die Möglichkeit neben der privaten Cloud auch die hybride Cloud zu verwalten. Dabei kann der Kunde nun auch entscheiden, ob er diese Lösung künftig selbst betreiben möchte oder sie über vCloud Air betreiben lässt.

Horizon Workspace Environment Management

Das Workspace Environment Management kommt!

Es entkoppelt die persönlichen Einstellungen, das Profil, vom Betriebssystem und bietet eine einheitliche, dynamische und schnelle Benutzererfahrung.
Hierbei wird nicht einfach aller Profil Inhalt umgeleitet, denn wahres Profil-Management benötigt einen schnellen Applikationsbasierten Ansatz. So ist es nicht nötig zur Anmeldung den vollständigen Profil-Inhalt zu laden, erst bei Anwendungsstart werden die relevanten Daten geladen und in Registry Hive und App-Data geimpft.

Environment Management unterstützt die Vorkonfiguration von Anwendungen mit Hilfe des Application Profilers – diese Konfiguration kann entweder erzwungen werden, so dass jeder Anwendungsstart identisch ist, oder aber auch vom User personalisiert werden.

AppVolumes

Ermöglicht die Bereitstellung von Anwendungen mit Lebenszyklusmanagement:

  • Anwendungen können innerhalb weniger Sekunden für Anwender und Desktops bereitgestellt werden.
  • Anwendungen lassen sich umgehend mit einem Klick in großem Umfang von der IT bereitstellen. Anwendungen werden dynamisch mit Anwendern, Gruppen oder Geräten verknüpft, selbst wenn Anwender auf dem Desktop angemeldet sind.
  • Anwendungen können im Rahmen des vollständigen Lebenszyklusmanagements bereitgestellt, aktualisiert und außer Betrieb genommen werden.

Horizon Application Management Bundle

VMware Mehrwerte für bestehende Citrix Umgebungen:

Das Horizon Application Management Bundle bietet Citrix Kunden schnellere Anwendungsbereitstellung und vereinfacht das Anwendungsmanagement. Es ermöglicht eine bessere Überwachung und personalisierten Zugriff auf Anwendungen.
Es bietet eine vollständige Lösung für Web Apps, Horizon View und  XenApp /XenDesktop-Umgebungen.

„Neue Wege gehen“

Aber nicht nur neue Technologien wurden vorgestellt:

Als Gastsprecher war niemand anderes geladen als Alexander Huber, zugehörig zu den „Huberbuam“ und  einer der besten Kletterer weltweit.

Viele seiner Aussagen und Thesen übers Bergsteigen lassen sich auch auf die IT anwenden:

„Es lohnt sich beizeiten, mutig zu sein“

Als Erster schaffte er es alleine und ungesichert durch die Wände des Grand Capucin im Mont-Blanc-Massiv – der als schwierigster Berg der Alpen gilt.
Manche empfinden dabei: Zu viel Risiko! Aber Huber sagt dazu:

„Wenn ich nicht immer aus vollstem Herzen überzeugt gewesen wäre, dass das Ganze absolut gut ausgeht, dann hätte ich es nie gemacht.“

 

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