SCCM 2012 – Manuelle Neustarts in Tasksequenz

Ich habe bei vielen unterschiedlichen Kunden, und damit auch in sehr unterschiedlichen Umgebungen, eine Beobachtung gemacht, die ich etwas beunruhigend finde. Und zwar geht es dabei um Neustarts innerhalb einer Tasksequenz.

Wenn dieser „manuell“ mit dem entsprechenden Menüpunkt gesetzt wird, kann es vereinzelt, und nicht wirklich reproduzierbar, zu Fehlern kommen, die zur Folge haben, dass die Tasksequenz abbricht. Der letzte Fehler, den ich bei einem Kunden mehrfach erleben durfte war, dass nach dem Reboot der Maschine der Management Point nicht mehr gefunden werden konnte. Ich habe mit dem Kunden dann zusammen die Tasksequenz analysiert und ihn nach den Gründen für die Reboots gefragt. Konkrete Gründe konnte er mir nicht nennen. Meist braucht man überhaupt keine Neustarts in die Tasksequenz einzubauen, denn Pakete oder Applikationen, die einen Neustart benötigen, fordern diesen während der Tasksequenz auch ein und bekommen ihn auch. Seltsamerweise treten keinerlei Fehler nach diesen „erforderlichen“ Reboots auf. Dieses Verhalten konnte ich sowohl beim SCCM 2012 SP1 als auch beim SCCM 2012 R2 beobachten.

Meine Empfehlung ist deshalb: Schauen Sie sich ihre Tasksequenz(en) genau an und überlegen Sie, ob wirklich manuell eingebaute Neustarts notwendig sind. Halten Sie die Anzahl der Neustarts so gering wie möglich, denn jeder Reboot innerhalb einer Tasksequenz kann eine potentielle Fehlerquelle sein.

 

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