Hochschule macht mobil – Mitarbeiter und Studierende nutzen Cloud-Lösungen

Die Hochschule der Wirtschaft für Management hat gemeinsam mit der CEMA ein Konzept entwickelt, mit dem sie den IT-Bedarf für ihre 500 Nutzer vollständig aus der Cloud abdeckt – und gleichzeitig die Grundlage für völlige Mobilität und einfache Skalierung legt.

Ausgangslage

Nach einer starken Wachstumsphase musste die IT-Infrastruktur der Hochschule der Wirtschaft für Management komplett erneuert werden. Benötigt wurde eine moderne Plattform für mobiles Arbeiten, Endgeräte für 70 Mitarbeiter und eine flexible IT-Infrastruktur.

Lösung

Mit dem Surface 3 erhält die Hochschule ein leistungsstarkes Tablet, das Notebooks und PCs ersetzt. Office 365 und Microsoft Intune für die Verwaltung der mobilen Windows 10-Geräte stellen einen modernen Arbeits- und Lernplatz bereit. Auch die IT-Infrastruktur wandert auf Azure Virtual Machines in die Cloud.

Verbesserungen

Mit diesem Cloud-Paket entfallen teure Investitionen in eigene Server-Technologien und Software-Pakete – dennoch erhält die HdWM eine hohe Verfügbarkeit und Flexibilität. Office 365 bietet alle Funktionen für effiziente Teamarbeit und ist auf beliebigen Endgeräten abrufbar.

Globalisierung und Digitalisierung verändern die Wirtschaft in hohem Tempo, der Druck auf Führungskräfte steigt. Um den Führungsnachwuchs darauf vorzubereiten, verfolgt die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) ein innovatives Studienmodell und richtet die Curricula ihrer Studiengänge bedarfsorientiert aus. Dieses Vorgehen hat sich bewährt. „2011 haben wir mit 28 Studenten begonnen, mittlerweile sind nahezu 400 Studierende immatrikuliert“, erzählt Jens Bomrich, IT-Leiter der HdWM.
In der Gründungsphase reichte die IT-Infrastruktur, um die grundlegenden Verwaltungstätigkeiten und Prozesse abzudecken. Nun musste die IT-Struktur erweitert und zukunftsfähig geplant werden. Benötigt wurde ein moderner Arbeitsplatz, mobile Endgeräte und eine flexible Basis für die hochschuleigenen Lösungen. „Wir hätten eine halbe Millionen Euro für einen Serverraum sowie für Hard- und Software investieren müssen“, folgerte Bomrich. Angesichts dieser Summe war ihm klar, dass nur eine Cloud-Lösung in Frage kam. Er beauftragte die CEMA, geeignete strategische Lösungen und eine Auswahl von Endgeräten zu evaluieren, die zum innovativen Hochschulmodell der HdWM passen.

Die Cloud befeuert den Service-Gedanken

„Wir haben von Beginn an mit allen Abteilungen gesprochen, um ihre Kernprozesse zu erfassen“, erläutert Wolfgang Haag, IT-Senior Consultant bei der CEMA. Anschließend prüfte CEMA technologieunabhängig, wie diese Anforderungen bedient werden können. Die Analyse zeigte, welchen Stellenwert das mobile Arbeiten einnimmt. „Unsere Dozenten arbeiten vielseitig und dynamisch, sind viel auf Messen und Kongressen und müssen den Anforderungen zwischen Präsenz- und Blended-Learning gerecht werden. Daher benötigen sie einen PC für den Schreibtisch, für unterwegs ein Notebook und für die Vorlesungen und Weiterbildungsseminare ein Tablet, das interaktiv nutzbar ist“, dachte Bomrich – bis Haag ihm das Microsoft Surface 3 vorstellte: „Das Gerät mit 10,8 Zoll wiegt nur 620 g, bietet jedoch die Leistung eines Laptops.“
Nach einigen Tests zog Bomrich Bilanz: „Auf den Surface 3 mit Windows 10 lässt sich professionell arbeiten, vor allem die Stifteingabe und OneNote überzeugen. So ein Gerät hätte ich mir als Student gewünscht.“ Bomrich bestellte 70 Surface 3 für alle Mitarbeiter und Dozenten.

Gesamte Infrastruktur aus der Cloud – Software-seitig schlug CEMA Office 365 vor: „Die Cloud-Lösung bietet EMail, Teamräume und Werkzeuge für Datentausch – alles auf einer Plattform“, erläutert Haag. Jeder Nutzer bekommt 50 GByte für sein Postfach und mit OneDrive for Business 1 TByte für die Daten. Als Bildungsorganisation erhält die Hochschule den Office 365 Education Plan sogar kostenfrei. Zudem können die Studierenden Office 365 Pro Plus ohne Mehrkosten herunterladen und auf bis zu fünf PCs, fünf Tablets und fünf Smartphones zu installieren. Die Verwaltung der mobilen Windows 10- Geräte kann über Microsoft Intune ebenfalls in der Cloud erfolgen. Auch die IT-Infrastruktur sollte in die Microsoft-Cloud wandern: Virtuelle Server auf Azure Virtual  Machines sollten die Basis für die schuleigenen Verwaltungslösungen bilden. „Die TCO-Betrachtung zeigte, dass dieses Cloud-Konzept um Größenordnungen günstiger kommt als eine eigene Variante und gleichzeitig könnten wir eine so hohe Verfügbarkeit und Flexibilität nie realisieren“, resümiert Bomrich. So fiel im Sommer 2015 die Entscheidung, auf eine Single Vendor-Strategie mit Microsoft zu setzen, entsprechend dem Motto „Mobile First – Cloud First“.

An der richtigen Stelle investieren

Damit blieben genug Mittel, das Netzwerk auszubauen, um vor Ort von der hohen Verfügbarkeit von Office 365 profitieren zu können. Alle Komponenten wie Switches und Firewalls sind redundant ausgelegt und werden von mehreren unabhängigen Stromversorgungen gesichert. „Fällt der Strom aus, können wir noch zwei Stunden arbeiten, weil alle Endgeräte ja Akkus haben“, freut sich Bomrich.
Auch die Grunddienste wie ein Domain Controller und die Active Directory Federation Services (ADFS) sind mittlerweile auf virtuellen Maschinen in Azure installiert. Die Anmeldung für den Zugriff auf Systeme und Anwendungen erfolgt gegenüber dem ADFS, das auch Single-Sign-On unterstützt.
Für das Sommersemester 2016 ist der Produktivbetrieb geplant, bis dahin werden Exchange Online mit OneDrive for Business eingeführt. „Sobald die Mitarbeiter fit in den grundlegenden Dingen sind, folgt SharePoint Online mit Teamsites für verschiedene Kurse“, so Bomrich. Zusätzlich ist die Ablösung der Telefonanlage geplant, da Microsoft nun auch Festnetztelefonie über Skype for Business bietet. „Noch in diesem Jahr sollen alle Mitarbeiter ein Lumia 550 als Telefon erhalten“, kündigt Bomrich an. „Dann haben wir bis auf das Netzwerk keine On-Premise-Systeme mehr auf dem Campus. Und unsere Mitarbeiter haben ihren Arbeitsplatz und ihre Telefonnummer überall dabei.“

Hier können Sie den Artikel downloaden.

Sehen Sie sich hier das Youtube Video zum Projekt an: Die Hochschule der Wirtschaft für Management setzt auf Surface und Cloud-Lösungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.