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IT schafft Vorsprung

Cloud Services: Eine Frage der Wirtschaftlichkeit

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, IT-Systeme und -Dienstleistungen nach Bedarf aus der Cloud zu beziehen. Der Grund: Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, Digitalisierung sowie die beschleunigte Adaption an Markterfordernisse lassen sich dadurch einfacher und kosteneffizient meistern. Vor allem dann, wenn die Angebote wie beim Mannheimer IT-Systemhaus CEMA auf den Mittelstand zugeschnitten sind.

IT-Systeme und -Services nach Bedarf von einem externen Anbieter zu beziehen, dieser Trend ist auf dem Vormarsch. So nutzt die BASF die Bürosoftware Microsoft Office 365 aus der Cloud. Was die Branchengrößen vormachen, setzt sich auch immer mehr im Mittelstand durch. Mit gutem Grund, wie Frank Breier, Leiter des IT Service Center der CEMA, erklärt: „Statt teure IT-Systeme vorzuhalten und in Eigenregie zu betreiben, reduzieren Unternehmen die Fertigungstiefe in der IT. Das spart Kosten und eröffnet neue Handlungsspielräume.“ Und diese werden gerade im Mittelstand dringend gebraucht. Denn einerseits erfordern Themen wie Digitalisierung oder mobiles Arbeiten einen Umbau der Geschäftsprozesse mit Hilfe der IT, um nicht hinter die Konkurrenz zurückzufallen. Andererseits fehlen vielen Firmen bereits heute geeignete Fachkräfte. So verfügen laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom nur sechs von zehn Unternehmen über die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Gleichzeitig, so die gleiche Studie, sehen genauso viele Firmen einen hohen Investitionsbedarf, um mit den Marktentwicklungen Schritt halten zu können.

Flexible und kosteneffiziente Bezugsmodelle

Wie wichtig externe Partner bei der Bewältigung der genannten Herausforderungen sind, zeigt die steigende Nachfrage bei den flexiblen Bezugs- und Betriebsmodellen der CEMA. Der IT-Dienstleister unterstützt schon seit Jahrzehnten den Mittelstand mit sogenannten Managed Services. So können Firmen einzelne Tätigkeiten wie die Wartung der Server bis hin zum Management ihrer gesamten IT-Infrastruktur an die CEMA auslagern – für eine monatliche Kostenpauschale. „Immer häufiger betrauen uns Firmen mit dem Komplettbetrieb, weil wir als professioneller Dienstleister ihnen ein Leistungsniveau, beispielsweise bei Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance bieten können, das mit eigenen Mitteln nicht erreichbar wäre“, berichtet Breier. So etwa bei einem Elektronikunternehmen aus der Rhein-Neckar-Region. Als eine von zwei IT-Fachkräften kündigte, fand das Unternehmen keinen schnellen Ersatz durch eine Neueinstellung. Die Lösung: Spezialisten der CEMA betreuen jetzt von Mannheim aus die komplette Systemlandschaft im Rechenzentrum des Kunden nach dessen Vorgaben und stellen durch professionelle Leistungen wie pro-aktives Fehler- und Sicherheitsmanagement die hohe Qualität und Zuverlässigkeit des IT-Betriebs sicher.

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Betriebswirtschaftlicher und strategischer Nutzen

Das ist kein Einzelfall. Fehlende oder chronisch überlastete Fachkräfte sind im Mittelstand eher die Regel. „Früher nutzten Firmen nur wenige Systeme, heute unterstützt eine ganze System-Armada die Geschäfts- und Produktionsabläufe. Tendenz steigend“, weiß Breier. Während bei Großunternehmen sich eine Schar von Spezialisten um einzelne Bereiche kümmert, müssen im Mittelstand Einzelkämpfer oder wenige Generalisten das ganze Aufgabenspektrum abdecken. Schon heute löst eine Kündigung oder ein Krankheitsfall in der IT-Mannschaft eine Art Notstand aus, mit der Folge, dass nur die wichtigsten Funktionen für den Geschäftsbetrieb bereitgestellt werden. Die Weiterentwicklung der IT für eine höhere Prozesseffizienz oder Wertschöpfung bleibt auf der Strecke. Der Fachkräftemangel und die weiter wachsenden Anforderungen verschärfen das Problem. Immer mehr Unternehmen stellen daher auf den Prüfstand, welche Teile der IT wichtig für die Wertschöpfung sind. Diese speziellen Bereiche verbleiben in der Firmenobhut. Bei Basisaufgaben wie Infrastruktur und Standard-Applikationen wie E-Mail oder Microsoft Office ist es betriebswirtschaftlich und strategisch sinnvoll, sie auszulagern – beispielsweise in die Cloud.

Der Online-Bezug von IT-Ressourcen wie Rechenkapazität, Datenspeicher und Software über eine „Rechnerwolke“ rechnet sich in vielerlei Hinsicht. „Das Schöne daran ist: Firmen bezahlen nur für die genutzten IT-Leistungen. Sie ersparen sich Investitionen, die schnell im fünf- oder sechsstelligen Eurobereich liegen können“, sagt Breier. Wer beispielsweise Microsoft Office 365 inklusive Services als ManagedOffice-Paket von der CEMA bezieht, vermeidet allein für die Bereitstellung der Hard- und Software Kosten von rund 10.000 Euro. Statt alle vier oder sechs Jahre wieder viel Zeit und Geld in neue Technologie und Modernisierungsprojekte zu stecken, sind Firmen bei einem Wechsel in die Cloud automatisch immer auf dem aktuellen technologischen Stand. Zudem vermeiden sie Leerkosten, da neu angeschaffte Systeme auf künftiges Wachstum ausgelegt und daher häufig überdimensioniert sind. Ein weiterer Vorteil: Firmen können den Bedarf an Leistungen und Nutzungslizenzen monatlich an die aktuelle Situation anpassen und damit das Problem einer Unter- oder Überlizenzierung umgehen. Das erste birgt rechtliche Risiken, das zweite belastet unnötig das Budget.

Mehrwert durch gemanagte Cloud

„Unsere Kunden wollen Wettbewerbsvorteile erzielen und gleichzeitig eine hohe Datensicherheit“, beobachtet Breier. Für eher sensible Bereiche wird daher meist eine Private Cloud im Rechenzentrum des Kundenunternehmens oder auf eigens für den Kunden bereitgestellten Servern im zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentrum der CEMA in Frankfurt betrieben. Das Interesse seitens der mittelständischen Firmen ist groß. Das neue Paradigma „Pay per use“, also nur das bezahlen, was tatsächlich gebraucht wird, verschafft finanziellen Spielraum. Aus hohen Kapitalkosten werden laufende Betriebsausgaben. Zudem profitieren Firmen von Skaleneffekten, zum Beispiel bei Leistungen wie Helpdesk oder Systemmanagement, die von den Profis der CEMA erbracht werden. Den eigentlichen Mehrwert sieht Frank Breier daher im Managed-Cloud-Konzept: „Wir stellen nicht nur die IT-Ressourcen bereit, sondern übernehmen auf Wunsch alle damit zusammenhängenden Aufgaben wie Lizenzierung oder Anwenderbetreuung. Dadurch vereinfachen wir unseren Kunden den Weg in die Cloud.“

“Sechsstelligen Eurobetrag an Investitionen gespart”

Jürgen Lindenberg

Jürgen Lindenberg, Geschäftsführer der LINDY-Elektronik GmbH, Mannheim

Warum haben Sie sich für die CEMA-Cloud
entschieden?

Lindenberg: Wir wollten unser Warenwirtschaftssystem erneuern. Die dazu notwendigen Hochleistungs-Server, auf denen das System laufen sollte, und das Modernisierungsprojekt hätten uns einen sechsstelligen Eurobetrag gekostet. Die Summe hätten wir zwar zu einem niedrigen Zinssatz finanzieren können, wollten wir aber wegen der hohen Kapitalbindung nicht.

Wie verlief die Lösungsfindung?

Lindenberg: Partnerschaftlich. Gemeinsam mit der CEMA haben wir nach einer Lösung gesucht und dazu verschiedene Optionen unter dem Aspekt der Kosten und technischen Machbarkeit durchgespielt. Die Private Cloud, bei der die CEMA die Systeme für uns bereitstellt und betreibt, bietet den größten Nutzen.

Welche Vorteile haben Sie dadurch?

Lindenberg: Anstatt hoher Kapitalkosten zahlen wir eine monatliche Nutzungsgebühr. Dadurch haben wir Planungssicherheit sowie Spielraum für andere strategisch wichtige Vorhaben gewonnen. Gleichzeitig entlasten wir unser IT-Personal von Routineaufgaben und profitieren im Gegenzug von hochverfügbaren, professionell abgesicherten und jederzeit aktuellen Systemen.

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