Wie arbeitet ein IT-Systemhaus?

Digitale Innovationen ermöglichen zwar einen rasanten Fortschritt in der Geschäftswelt, stellen viele Unternehmen aber auch vor große Herausforderungen. Neue IT-Strategien und Systemverbesserungen müssen her, zudem ist immer häufiger von Cloud-Lösungen die Rede.

Mit dem Wandel der IT-Branche und den sich immer schneller verändernden Technologien treten IT-Systemhäuser wieder verstärkt in den Vordergrund. Doch vielen ist gar nicht klar, was ein IT-Systemhaus alles zu bieten hat und welche Wettbewerbsvorteile es dem Unternehmen bringt. Dabei kann es eine wichtige und entscheidende Rolle spielen, wenn es um zukunftsweisende IT-Lösungen geht.

Was ist ein IT-Systemhaus?

Ein IT-Systemhaus (auch bekannt als IT Managed Services Provider) ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich mit Fragen und Belangen rund um IT-Produkte und IT-Supportleistungen beschäftigt.

In einem Systemhaus arbeiten professionelle IT-Expertenteams, die sich mit unterschiedlichen Fachgebieten auseinandersetzen: Gerätevernetzung und IT-Infrastruktur, Hardwarekomponenten und Softwareanwendungen, Computerysteme, IT-Security, Cloud-Plattformen.

Während man früher noch vorwiegend auf Hard- und Softwarelösungen fokussiert war, stehen heutzutage vor allem Service- und Beratungsleistungen im Mittelpunkt. Das ist auch wichtig, denn viele Kunden – besonders mittelständische Unternehmen – wissen oft zunächst nicht, was für sie am besten ist, und wollen demnach keine teuren Fehlentscheidungen treffen. Hier kommt das Systemhaus ins Spiel, welches eine optimale und individuelle IT-Lösung mit dem Kunden erarbeitet und als zuverlässiger Partner für alle technischen Belange und Aufgaben zur Seite zu steht.

Was macht ein IT-Systemhaus?

Jedes IT-Systemhaus verfügt über ein individuelles Leistungsspektrum, je nachdem, auf welchen Gebieten die Schwerpunkte liegen. Die Systemhäuser der CEMA AG haben sich beispielsweise auf die Bereiche Cloud & Managed Services, eProcurement, IT-Projekte, IT-Security und IT-Business Consulting spezialisiert. Nichtsdestotrotz arbeiten alle Systemhäuser auf zwei Ziele hin: Erstens dienen sie als Notfallservice bei IT-Ausfällen oder Sicherheitslücken und zweitens sorgen sie mit Präventionsmaßnahmen dafür, dass keine IT-Probleme auftreten.

Ihre Kunden sind zumeist mittelständische oder größere Unternehmen mit teils eigenen IT-Abteilungen, die …

  • … Änderungen an ihrem System vornehmen möchten, zum Beispiel die Installation und Konfiguration einer neuen Hardware, oder
  • … einen Teil ihrer IT oder auch die komplette IT-Infrastruktur an ein Systemhaus outsourcen möchten.

Das Systemhaus entwickelt mit dem Unternehmen eine ideale Lösung bezüglich seiner IT-Anforderungen, kümmert sich um die Implementierung diverser Komponenten und sorgt dafür, dass diese dauerhaft, sicher und verlässlich funktionieren. Die Wartung von IT-Systemen kann dabei vor Ort des Kunden oder per Fernwartung erfolgen. Die Fernwartung eignet sich besonders für dringende Notfälle, wenn schnell auf das System zugegriffen werden muss, um den Fehler zu beheben oder um es abzuschalten (beispielsweise bei schwerwiegenden Cyber-Angriffen). Vor Ort arbeiten die IT-Experten dann, wenn auf die Ferne keine Lösung zu erreichen ist oder wenn neue Produkte eingerichtet werden sollen. Auch persönliche Beratungsgespräche finden in der Regel beim Kunden statt.

Zusammenfassend bieten Systemhäuser eine Vielzahl an Diensten an:

  • Bereitstellung und Wartung von Softwareanwendungen
  • Aufbau von IT-Infrastrukturen
  • Netzwerkdienste von der Einrichtung bis zur Verwaltung
  • Integration von Cloud-Lösungen und Managed Services
  • Effiziente und datenschutzkonforme IT-Security-Konzepte
  • Zuverlässiger Notfall- und Supportservice
  • IT-Prozessmanagement und Beratung

Was bringt es dir, mit einem IT-Systemhaus zu arbeiten?

Als kleines oder auch großes Unternehmen profitierst du in vielerei Hinsicht von einem Systemhaus. Der wichtigste Punkt ist: Du übergibst deine Unternehmens-IT in professionelle und sehr erfahrene Hände. Dies führt normalerweise zu deutlichen Entlastungen, da ein spezialisiertes Team weitaus effizienter mit den vorhandenen IT-Ressourcen umgehen kann.

Die Vorteile reichen jedoch noch viel weiter:

Soforthilfe bei Notfällen

Der Ausfall eines IT-Systems kann erhebliche Konsequenzen und große finanzielle Einbußen für das betroffene Unternehmen darstellen. Um dies zu verhindern, kümmern sich Systemhäuser um eine konsequente Überwachung und Wartung des Systems, und können im Problemfall schnell und gezielt eingreifen. Auf diese Weise verringert sich die Ausfallzeit enorm, sodass größere Schäden vermieden werden können.

Oft sind es jedoch keine dringenden Akutfälle, sondern kleinere Probleme oder Fragen, die eine IT-Unterstützung erfordern. Auch in diesem Fall steht ein IT-Systemhaus zur Verfügung, egal ob per Telefon oder E-Mail. In der Regel arbeiten Systemhäuser so effizient, dass die Antwortzeiten bei Ticketvergaben verschwindend gering sind.

Gründliche Präventionsmaßnahmen

Im besten Fall sorgt ein ausgeklügelter Vorsorgeplan dafür, dass es gar nicht erst zu IT-Problemen oder Ausfällen kommt. Dazu muss ein IT-Systemhaus ganz genau wissen, welche aktuellen und zukünftigen Anforderungen an das System bestehen, um ein entsprechendes Lösungskonzept zu entwickeln. Was hierbei eine zentrale Rolle spielt, ist die Prävention.

Zur präventiven Planung gehört vor allem eine sorgfältige Datensicherung in Form von Netzwerk-Backups und Server-Backups. Darüber hinaus benötigt es ein umfassendes IT-Security-Konzept, worauf wir persönlich ein großes Augenmerk legen. Netzwerküberwachungen und Virenkontrollen zählen hier ebenso dazu wie die aktuellsten Patches und Updates für Softwareanwendungen, um Sicherheitslücken zu schließen.

Hohe Kostenersparnisse

Mittlerweile bieten die meisten IT-Systemhäuser ausführliche Beratungsgespräche an, um genau herauszufinden, wo die Schwachstellen in der IT des Unternehmens stecken und wie man die Systeme optimieren kann.

Dies führt langfristig zu hohen Kostenersparnissen, da das Unternehmen keine eigenen, risikobehafteten Entscheidungen treffen muss. Noch viel entscheidender ist aber, dass es mit modernen, zeitgemäßen Systemen arbeiten kann, die die Geschäftsprozesse sehr viel effektiver und produktiver gestalten. So bleiben mehr Ressourcen für die wichtigen Unternehmensbereiche übrig, um für ein dauerhaftes Wachstum zu sorgen.

Zusammenfassung: Die Arbeit eines IT-Systemhauses

Ein IT-Systemhaus hat längst nicht mehr nur mit Hardware- und Softwareprodukten zu tun. Die stetigen Veränderungen und Innovationen in der IT-Branche haben auch hier für einen Wandel gesorgt. Inzwischen bieten Systemhäuser eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungen in Bezug auf IT-Systeme an, beginnend bei der Einrichtung von Systemkomponenten bis hin zum kompletten Prozessmanagement des Kundenunternehmens. Beratungen und das Entwickeln gemeinsamer IT-Lösungen stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit, genauso wie die dauerhafte Wartung und Prävention, um Ausfälle oder technische Probleme zu verhindern. Dies hat zur Folge, dass IT-Systemhäuser immer wichtiger für Unternehmen werden, wenn diese auf lange Sicht zukunftsfähig und innovativ agieren möchten.

Vincent Cloud

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