VMworld 2018 in Barcelona

Vom 5. bis 8. November fand in Barcelona die VMworld statt. Dort sprachen VMware-Führungskräfte und Gastredner über die Branchenperspektiven des Unternehmens in Bezug auf das digitale Business, und stellten transformative Technologien und Innovationen vor.

In welche Richtung bewegt sich VMware und welche Strategie ist erkennbar?

Die zumeist erkennbare Stoßrichtung zeigt auf die fünf Management-Aspekte in der Cloud, VMware spricht hier auch von Cloud Operations:

  1. Visibility & Cost Management
  2. Cloud Resource Management
  3. Security & Compliance
  4. Insights & Analytics
  5. Automation & Governance

Für die effektive und effiziente Steuerung dieser Aspekte in einem Hybrid Cloud Szenario benötigt VMware die Unterstützung von VMware Cloud Foundation, dem Stack/Bundle aus vSphere, vSAN und NSX. Daraus resultiert der Wille der VMware, diesen Stack bei den Big Four der Public Cloud Provider zu etablieren.

Für jeden dieser Aspekte hat VMware das richtige Tool im Angebot.

Security als wichtiger Aspekt

Als ein wichtiger oder der wichtigste Aspekt kann sich Security herausstellen. Die Kernbotschaft war diesmal nicht „nutzt NSX“, sondern “erledigt die Basics zwecks Reduktion der Angriffsfläche”. Der Grund dafür wurde im weiteren Verlauf der Konferenz auch schnell klar. Der Hauptangriffsvektor führt über die Endpoints an die Anwendung, auf diesem Weg kann NSX jedoch nicht schützen und ein Endpoint-Client ist nicht im Portfolio, wer weiß, was da noch kommt.

Was gibt es neues bei VMware?

  1. Anwendungssicherheit mit AppDefense
  2. Projekt Momentum / Cloud Simplicity im Data Center und „at the edge“
  3. Einige Käufe von Firmen, die gute Produkte im Management haben

AppDefense findet sich in vielen klassischen Produkten als Zusatzprodukt in der Platinum-Edition wieder. Mit VMware Edge kommt eine NSX-Version mit SD-WAN Funktionen, die einen Vorgeschmack auf das Thema IoT & Edge-Computing gibt. Die neuen Käufe liefern kräftig bei, so zB VMware CloudHealth als serviceorientierte Gesamtkonsole. So nimmt der Multi-Cloud Gedanke bei VMware so langsam an Fahrt an.

Mit der neuen Partnerschaft IBM Cloud ist zusammen mit AWS jetzt auch Multi zu sehen. Ob der Shift von Workloads zwischen den Providern so einfach klappt, bleibt noch zu beweisen.

Ein Resümee

Nach Jahren des Irrens durch die Tiefen von Cloud Plattform Providern hat VMware offensichtlich seine Nische gefunden: Management und Verknüpfung von bestehenden On- und Offpremise Cloud-Umgebungen.

Die Versuche, neben AWS, Azure, IBM und Google der fünfte Big-Player zu werden, hat VMware aufgegeben und sich auf das konzentriert, was sie sehr gut können: Virtualisieren.

Begonnen mit Betriebssystemvirtualisierung (ESX), über Anwendungsvirtualisierung (Thinapp, Docker, Kubernetes), Speichervirtualisierung (vSAN) und Netzwerkvirtualisierung (NSX) ist VMware jetzt bei der Cloud Virtualisierung angekommen.

Multi-Cloud, Edge und AppDefense sind nun die Themen, bei denen VMware auftrumpfen wird.

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Bild Quelle: https://blogs.vmware.com/vmworld/2018/11/vmworld-2018-europe-day-1-recap.html

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