IT-Systemhaus CEMA und Netzwerkausrüster Lancom treiben Vereinfachung des Netzwerkmanagements voran

Zentralisierte, cloudbasierte Verwaltung beschleunigt und vereinfacht das Einrichten und Management von softwaregesteuerten Netzwerken (SDN) drastisch

Seit diesem Frühjahr bietet der bundesweite IT-Dienstleister und Lancom Solution Partner CEMA auf Basis von Lancom-Produkten mittelständischen Unternehmen den Aufbau eines Software Defined Networking (SDN) an und übernimmt auf Wunsch auch den Betrieb des Netzwerks. „SDN und Network-as-a-Service sind in Zeiten von Cloud und digitaler Vernetzung der nächste logische Schritt, um die IT-Infrastruktur zu vereinfachen und die Betriebskosten zu reduzieren“, sagt Dr. Michael Sandoff, CTO bei der CEMA.

„Denn durch ein SDN reduziert sich der Aufwand für die Provisionierung von Netzwerk-Ressourcen rasch um den Faktor 100.“ Der Grund: Statt von Hand jede einzelne Komponente des Netzwerks separat konfigurieren zu müssen, geschieht dies bei der Lancom-Lösung softwaregesteuert über einen zentralen Verwaltungspunkt in der Cloud.

Automation statt händischer Einzelkonfigurationen

Zum Einrichten eines SDN reicht es, einmal die Rahmendaten des Netzwerkdesigns zu definieren, zum Beispiel Anzahl der Standorte, offener oder gesicherter Access sowie einzubindende Dienste. Das Aufspannen des Netzes erfolgt automatisiert. In der Praxis ist es daher unerheblich, ob ein Einzelhändler WLAN-Hotspots in seinen 100 Filialen einrichten oder ein Unternehmen 10 Standorte über VPN miteinander vernetzen möchte.

Der Aufwand für Konfigurationseinstellungen oder -änderungen entspricht immer Faktor 1. „Es ist sogar möglich, ein Netzwerk komplett zu designen, bevor die Hardware überhaupt vorhanden ist. Die Managementsoftware berechnet dazu nicht nur die Konfigurationseinstellungen, sondern bringt sie auch automatisch auf die zugewiesenen Geräte“, sagt Sandhoff.

SDN aus einer Hand: Von der Beschaffung bis zum Betrieb

Die CEMA erstellt für Kunden das Netzwerkdesign unter Aspekten wie Hochverfügbarkeit und Sicherheit, beschafft die Lancom-Produkte, baut das SDN einschließlich des Verwaltungspunkts auf und übernimmt bei Bedarf auch den Netzwerkbetrieb.

Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die ohne Eigenaufwand ein SDN aufbauen und unterhalten möchten. Zusätzlich adressiert es Firmen, die ihre immer komplexeren Netzwerke, beispielsweise infolge von Cloud Computing, Mobility, Anwendungen wie IoT oder zahlreicher angebundener Standorte, agiler machen und einfacher verwalten wollen. Bereits vorhandene Hardware lässt sich nach einem Firmware-Update in das zentralisierte Netzwerkmanagement aufnehmen.

Cloudbasierte Verwaltung und Network-as-a-Service

Das Besondere an der Lancom-Lösung: Verwaltung und Überwachung des Netzwerks erfolgen cloudbasiert. Kunden haben daher die Wahl: Sie können die Managementsoftware im eigenen RZ betreiben oder als Private Cloud von der CEMA hosten lassen.

Über die Cloud laufen ausschließlich Monitoring- und Steuerungsdaten. Eine Steilvorlage, um den Netzwerkbetrieb auszulagern, ist Sandhoff überzeugt. Denn Kunden müssen ihr lokales Netz gegenüber dem Dienstleister nicht nach außen öffnen; die CEMA braucht lediglich die Zugriffsberechtigung auf den Verwaltungspunkt.

Die Zukunft des Netzwerkmanagements

Die CEMA hat mit Lancom Systems den größten deutschen Hersteller von Netzwerklösungen als Partner an der Seite. Als Lancom Solution Partner verfügt das IT-Systemhaus über die höchste Zertifizierungsstufe und will mit den führenden Produkten „Made in Germany“ sein Geschäftsfeld Netzwerk ausbauen. SDN ist hierbei zentrales Thema.

So beobachtet die CEMA, dass sich traditionelle Netzwerke immer mehr zum Flaschenhals in der IT-Infrastruktur entwickeln. „Denkt man Cloud und Digitalisierung konsequent zu Ende, dann wird sich das Problem weiter verschärfen“, stellt Sandhoff fest. „Aufgrund der zahlreichen Vorteile sind wir überzeugt: Das Netzwerk der Zukunft ist softwaregesteuert und wird zentral gemanagt.“

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