SternPartner GmbH & Co. KG

Norddeutschlands großer Mercedes-Benz-Partner gibt Gas mit virtualisiertem Storage

Die SternPartner GmbH & Co. KG hat ihre heterogene Speicherumgebung in einem flexibel skalierbaren, redundanten SAN konsolidiert und dadurch den Datenzugriff für alle Niederlassungen beschleunigt und hochverfügbar gemacht.

Als Norddeutschlands großer Mercedes-Benz-Partner ist die SternPartner GmbH & Co. KG an 13 Standorten vertreten. Vom Firmensitz in Uelzen aus betreut Uwe Fabian und sein 3-köpfiges Team die IT. Er ist dafür verantwortlich, dass die 400 Anwender schnellen und zuverlässigen Zugriff auf die Systeme erhalten. „Besonders für Mitarbeiter mit Kundenkontakt sind kurze Antwortzeiten, beispielsweise bei der Terminund Kapazitätsplanung der angeschlossenen KFZ-Werkstätten, unerlässlich“, erläutert der IT-Leiter.

Seit Anfang 2012 versorgt deshalb ein Storage Area Network unter IBM SAN Volume Controller (SVC) die IT-Systeme dynamisch mit hochverfügbarem Storage. Angeschlossen sind unter anderem das branchenspezifische Dealer Management System, Lotus Domino sowie die komplette VMware-Umgebung, Heterogene Speicherinseln in performantes SAN überführen „Aufgrund der steigenden Workload hätten wir in der bisherigen Konstellation Performanceprobleme bekommen“, begründet Fabian die Entscheidung. Denn der Zuwachs an Anwendern und Daten hatte die Kapazität und Leistung des bisherigen Storage erschöpft. Hinzu kam, dass die zwei Speicherplattformen der x- und i-Serie von IBM getrennt verwaltet werden mussten und nicht redundant ausgelegt waren.

SternPartner beauftragte daher die CEMA damit, ein hochverfügbares, virtuelles Storage aufzubauen. Das auf Virtualisierung und IT-Infrastruktur spezialisierte
Systemhaus hatte bereits die VMware-Umgebung eingerichtet.„Die CEMA kennt unsere Infrastruktur sehr gut und verfügt als IBM Premier Business Partner über beste Voraussetzungen für SVC-Projekte“, erklärt Fabian. Der IT-Leiter hatte sich für die Midrange-Speicherlösungvon IBM entschieden, da sie den Zusammenschluss heterogener Betriebssysteme, so auch den Anschluss der IBM System iServer, zu einem integrierten SAN mit Bordmitteln unterstützt. Ein weiteres Plus ist, dass sich die Lösung als voll redundantes System auf zwei getrennte Brandabschnitte verteilen lässt und somit stark zur Datensicherheit beiträgt.

Reibungslose Migration während des laufenden Betriebs

Innerhalb von nur drei Wochen konnte das Projekt umgesetzt werden. Im ersten Schritt wurde das bestehende SAN in zwei Fabrics neu organisiert, um den IBM
SVC zu installieren. Anschließend wurden die LUNs konfiguriert und die sechs ESXHosts (IBM System xServer) und die IBM System iServer über 8-Gbit/s-FC-Anschlüsse
voll redundant an Speichersysteme der DS-Serie angebunden. Die Datenübernahme verlief reibungslos über einen geteilten FC-Anschluss während des laufenden Betriebs.
„Ein großes Kompliment an die CEMA, das Tagesgeschäft konnte in allen Filialen ungestört weiterlaufen“, so Fabian.

Mehr Performance: Tagesabschluss um 75 Prozent schneller

SternPartner arbeitet jetzt über einen hochverfügbaren SVC-Cluster mit einer Speicherkapazität von 11 TB pro Spiegel. Leistungsfähige Switches sorgen für ein
ausfallsicheres Multipathing und schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten. „Wir haben für die kommenden zwei Jahre ausreichend Kapazität. Zudem arbeiten die angeschlossenen Systeme deutlich performanter und auch die Zugriffszeiten haben sich enorm verbessert“, konstatiert Fabian. So verkürzte sich der Zeitaufwand für den Konsolidierungslauf, bei dem die Daten für den Tagesabschluss aus allen Niederlassungen verarbeitet und ausgewertet werden, von knapp drei Stunden auf 45 Minuten.

Einfaches Aufteilen des Storage über zwei Brandabschnitte

Hinzu kommt der strategische Vorteil, während des laufenden Betriebs und ohne Ausfallzeit Daten verschieben oder Speicher erweitern zu können. Das reduziert den
Administrationsaufwand erheblich, zumal sich Speicherressourcen jetzt dynamisch zuordnen lassen. Auch in punkto Ausfallsicherheit ist IT-Leiter Fabian höchst zufrieden:
„Wir sind in der Lage, unsere gesamten Daten synchron vorzuhalten. Dadurch können wir selbst bei Ausfall eines Clusters den kontinuierlichen Betrieb der
geschäftskritischen IT-Anwendungen sicherstellen.“ Wegen der Hochverfügbarkeit und Performance wurden die Server der iSeries mittlerweile durch zwei Power Blades
7 ersetzt, die selbst als redundantes Cluster in das SAN eingebunden sind. Für ITLeiter Fabian ist damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: Um künftig besser gegen äußere Katastrophen geschützt zu sein, plant er den zweiten Clusterknoten in einen separaten Brandabschnitt zu migrieren. „Dank der eingebauten Plattenspiegelfunktion ist das kurzfristig und ohne jede zusätzliche Investition machbar“, sagt Fabian. Er setzt auch hierbei auf die Zusammenarbeit mit der CEMA: „Know-how und Kollegialität machen die CEMA zu einem idealen Partner.“

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