Revival der Lochkarte

Autor: Bastian Neubarth

In einem hochkomplexen Verfahren gelang es Forschern des M.I.T. mit einem Laser dreidimensional angeordnete Löcher in ein Zellstoffvlies zu brennen. Prof. Dr. Punchcard, der Leiter der Forschungsgruppe, geht davon aus, dass die Speicherkapazität mit diesem Verfahren so weit vergrößert werden kann, dass herkömmliche Speichermedien wie die SSD abgelöst werden könnten.

Zurück in die Zukunft

Mit der Vorstellung des IBM-System/3 schuf IBM Mitte der 1970er Jahre ein Lochkartenformat mit 96 Spalten. Auch wenn die Lochkarte an sich ihre besten Zeiten lange hinter sich hat, basiert die neu entwickelte Speichermethode im wesentlichen auf den gestanzten Papierkarten.

„Eine Revolution im Markt, der durch Halbleiter- und Magnetspeichermedien geprägt ist“ nennt es Prof. Dr. Punchcard und verweist auf die vielen möglichen Einsatzzwecke für die neuartige Technologie.

Primär denke er dabei an Daten, deren Historie einwandfrei nachvollzogen werden muss. Denn ein nachträgliches Überschreiben und Ändern der Daten ist nicht möglich, ohne strukturelle Veränderungen an dem Speichermedium selbst vorzunehmen. Die internationalen Steuerbehörden hätten bereits ihr Interessen angemeldet.

Noch wird es einige Jahre dauern, bis die Technologie marktreif ist. Wir dürfen aber gespannt bleiben, was die Zukunft der Zellstoffspeichermedien noch für Überraschungen bereit hält.

Vincent Cloud

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