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Windows Server 8 – das Cloud-optimierte Serverbetriebssystem Die Neuerungen im Überblick

Der Nachfolger des Windows Server 2008 R2, Codename Windows Server 8, soll Mitte 2012 erscheinen. Microsoft wird dabei einen Trend fortsetzen, der schon beim Exchange Server 2010 begonnen hat: Die Powershell wird eine immer wichtigere Rolle einnehmen.

Zum ersten Mal wird von Microsoft eine Core Installation, also ohne GUI, empfohlen. Dies hat eine Einsparung von Systemressourcen zur Folge. Eine Installation mit grafischer Oberfläche wird nur noch in Ausnahmesituationen notwendig sein, wenn z.B. zusätzliche Software diese Oberfläche voraussetzt.

Die eingebaute Virtualisierung Hyper-V soll deutlich performanter werden. Hyper-V unterstützt dann bis zu 160 Prozessoren, bis zu 2 Terabyte physischen Arbeitsspeicher und für jede Virtual Machine 32 CPUs und bis zu 512 Gigabyte RAM. Außerdem erfordert die Live-Migration einer VM von einem auf einen anderen Wirt keinen gemeinsamen Speicher mehr, etwa ein iSCSI-Volume oder womöglich sogar einen Cluster. Hyper-V begnügt sich mit lokalen oder im Netz auf einer SMB-Freigabe liegenden Dateien. Mit dem neuen VHDX-Format werden virtuelle Laufwerke von bis zu 16 Terabyte unterstützt, die zudem weniger fehleranfällig sein sollen.

Windows Server 8 bringt einen NFS-4.1-Server mit und verspricht Verbesserungen beim hauseigenen SMB-Protokoll, das in der Version 2.2 mitkommen wird. Im neuen Server wird es erstmals möglich sein, ein Cluster Shared Volume (CSV) für Dateifreigaben zu nutzen. Eine neue Technik, um die Rechte bei Zugriffen auf Dateien zu regeln, wird zusätzlich eingeführt: Dynamic Access Control nennt Microsoft das Verfahren, bei dem Dateien Kennzeichen (Tags) erhalten, die das Betriebssystem benutzt, um Zugriffsrechte zu prüfen und Zugriffe zu protokollieren.

Diese neuartige Zugriffskontrolle geht mit diversen Erweiterungen am Active Directory und den Sicherheitsmechanismen in Windows einher. Im Verzeichnisdienst gibt es darüber hinaus viele interessante Änderungen: Der Hypervisor hat Funktionen bekommen, um Domänen-Controller auch sicher in einer VM zu betreiben. So kann diese Kernkomponente jetzt erkennen, dass sie aus einem Schnappschuss erwacht ist und einen veralteten Stand der Verzeichnisdaten führt. Windows Server 8 kann zudem das AD die Aufgaben eines externen Aktivierungsservers (KMS) übernehmen.

Mit Windows Server 8 lassen sich DHCP-Server-Paare bilden, die das Failover dank konstanter Replikation auch ohne Einrichtung eines Failover-Clusters beherrschen. Lastspitzen wie beim morgendlichen Einschalten der PCs fangen in den DHCP-Serverdienst integrierte Load-Balancing-Mechanismen ab.

Eine neue Verwaltungsschicht fasst die an einen Windows-Server angeschlossenen JBOD-Geräte mit mehreren Festplatten in Storage-Pools zusammen und erspart das umständliche Handling der Datenträgerverwaltung. Platten können bei Bedarf nachgesteckt werden.

Fehler im NTFS-Dateisystem sollten sich zukünftig viel schneller beheben lassen: Prüfung und Reparatur sind getrennt, die Ausfallzeiten nur noch abhängig von der Zahl der Fehler und nicht mehr von der Größe des Datenträgers. Neben Verschlüsselung beherrscht der kommende Server auch Deduplizierung. Das heißt, er sucht nach identischen Daten und speichert sie nur einfach – was bei vielen identischen Daten, wie sie etwa in VHD-Dateien anzutreffen sind, durchaus hohes Sparpotenzial birgt. So hat Microsoft 30% auf Benutzerprofilverzeichnissen und 80% auf VHD-Dateien beobachtet. Die Deduplizierung arbeitet nicht auf Dateien, sondern auf Basis von variabel großen Fragmenten.

Weiter wird mit Server 8 das „NIC-Teaming“ eingeführt, eine Technik zur Verknüpfung mehrerer Netzwerkadapter, die dabei sogar nicht vom selben Hersteller stammen müssen. So ist man nicht mehr auf die Teaming-Software des Netzwerkkartenherstellers angewiesen.

Fazit: Windows Server 8 kommt mit einer Reihe an Neuerungen daher. Selbst wenn es sich dabei nicht um so noch nie gesehene Features handelt, so stellen diese Funktionen dennoch sinnvolle Weiterentwicklungen der bisherigen Merkmale dar. Aus diesem Grund sind Unternehmen, die heute bereits Windows Server 2008 R2 einsetzen, bestens auf das kommende Serverbetriebssystem von Microsoft vorbereitet.

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IT-Systemhaus CEMA stiftet Stipendium

IT-Systemhaus CEMA stiftet Stipendium für die Abendakademie Mannheim

CEMA unterstützt die Abendakademie Mannheim dabei, allen Interessierten einen nachholenden Haupt- oder Real-Schulabschluss zu ermöglichen. Hierfür übergab Thomas Steckenborn, Vorstandsvorsitzender und Gründer des IT-Systemhauses CEMA, eine Spende in Höhe von 30.000 Euro, die in Form eines Stipendiums an die Absolventen ausgezahlt wird.

„Motivation für das Engagement war die Tatsache, dass jährlich 60.000 Jugendliche in Deutschland die Schule ohne Abschluss verlassen – das sind 7% aller Schüler!“, so Thomas Steckenborn. „Der vorzeitige Schulabbruch ist ein drängendes und ernstes Problem, sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft insgesamt. Denn die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nahe Null. Hinzu kommt die Nicht-Anerkennung von Schulabschlüssen, die außerhalb von Deutschland erworben wurden. Immigranten haben oft im Heimatland alle Prüfungen bestanden und erfolgreich abgeschlossen, und stellen – angekommen in der neuen Wahlheimat – fest, es fehlen die Zugangsvoraussetzungen für etwa eine Berufsausbildung.“

Hier setzt das Engagement der CEMA an. Ziel ist es, Integration zu erleichtern und eine berufliche Zukunft zu schaffen. Mit der Förderung von Schülerinnen und Schülern soll künftig allen Interessierten ein nachholender Schulabschluss bei der Abendakademie ermöglicht werden. Dafür stellt die CEMA, die sich im sozialen Bereich engagiert zu den Themen Jugendförderung, Integration und Fachkräftemangel, für die Jahre 2012 und 2013 Geldmittel für den Tageskurs zur Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung Realschule sowie für die Hauptschule zur Verfügung. Die Gelder kommen als Stipendium allen Absolventen direkt zu Gute: Im Sinne eines Leistungsanreizes können sie sich bei der Zeugnisübergabe über eine teilweise Rückzahlung ihrer Gebühren freuen.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, zeigen sich die Verantwortlichen von CEMA und Abendakademie überzeugt – nur so könne man einer breiten Schicht von Schüler/-innen den Zugang zum Mittleren Bildungs-abschluss ermöglichen. Denn die Zahlen sind alarmierend: Im Schuljahr 2009/10 haben in Mannheim 179 Schüler und Schülerinnen die Schule ohne einen Abschluss verlassen. Dies entspricht einer Abbrecherquote von gut 5 %.

Hieraus ergibt sich für Roland Hartung, Aufsichtsratsvorsitzender der CEMA und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Mannheimer Abendakademie, ein deutlicher Handlungsbedarf, um einerseits individuelle Perspektiven für die Betroffenen zu schaffen und andererseits die Sozialsysteme dauerhaft zu entlasten. Wie dramatisch die derzeitige Entwicklung einzuschätzen ist, zeigt eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Demnach beginnen jedes Jahr 150.000 Jugendliche ihr Erwerbsleben ohne Bildungs- oder Ausbildungsabschluss. Ihre Arbeitsbiografie ist in der Regel durch hohes Arbeitslosigkeitsrisiko und niedriges Einkommen gekennzeichnet. Entgangene Lohnsteuer und zu leistende Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld und Sozialleistungen verursachen bei Bund, Ländern und Kommunen Folgekosten von rund 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang. Eine präventive Bildungspolitik würde dazu beitragen, sowohl die Bildungschancen für Jugendliche zu erhöhen, als auch den Druck von den öffentlichen Kassen zu nehmen betonten Steckenborn und Hartung bei der Vorstellung des Stipendiums Anfang November.

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DataCores SANsymphony-V als Storage Hypervisor

„DataCores SANsymphony-V als Storage Hypervisor überträgt alle Vorteile von Server Hypervisoren auf Ihre Speicherinfrastrukturen, schöpft das ganze Potenzial aus und fügt oft zusätzliche Leistungen hinzu.

Investieren Sie kleines Geld in die Software anstatt viel Geld für zusätzliche Hardware auszugeben.

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VMware reagiert auf Kundenproteste: Anpassung bei der vSphere 5-Lizensierung

Ein Beitrag vom CEMA IT-Consultant Jens Festag
VMware nimmt Kundenfeedback sehr ernst – das wurde erneut deutlich bei der Lizensierung von vSphere 5. Denn nach Kritik bessert VMware das neue Lizenzmodell nach. So sieht die Anpassung aus:
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Der Desktop als App – Cortado Corporate Server 5.3

Mit Cortado Corporate Server steht eine Lösung für die verschiedenen mobilen Plattformen zur Verfügung. Damit erhalten Mitarbeiter mit Smartphones und Tablets sicheren Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk und arbeiten mit gewohnten Desktop-Funktionen unterwegs fast wie an ihrem Arbeitsplatz im Büro. Cortado Corporate Server erweitert Smartphones und Tablets um vielfältige Desktop-Funktionen. Somit können mobile Mitarbeiter genau so effektiv arbeiten wie im Büro.

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