DataCore One Vision, DataCore Insight Services & andere Neuigkeiten

Autor: Tobias Schwendemann, IT-Consultant, CEMA Hamburg

DataCore hat eine ganze Reihe von Neuerungen bekannt gegeben. Darunter befinden sich eine neue Zukunftsvision für das moderne Datacenter, Cloud basiertes Monitoring und eine neue Produktversion von SANsymphony.

Einige dieser Ankündigungen fasse ich hier kurz zusammen.

DataCore One Vision

Als Zukunftsvision DataCore One ausgegeben soll die SANsymphony Software dahin gebracht werden, sämtliche Storage basierten Tätigkeiten im Datacenter zentral steuern und verwalten zu können. Durch das Aufbrechen bestehender Silos und Hardware-Abhängigkeiten soll Storage intelligenter, effizienter und leichter in der Verwaltung gemacht werden. Software-Defined Storage soll die Plattform zur Vereinheitlichung von Primär-, Sekundär und Archiv-Storage werden.

Die entstehende Plattform soll dabei frei von Abhängigkeiten zur Hardware sein und somit flexibel, integriert und hochverfügbar sein. Die Architektur des Gesamtsystems soll dabei komplett in Software abgebildet werden können. Alte Stärken wie die Hochverfügbarkeit und die Möglichkeit vorhandene Storage Hardware weiter nutzen zu können, bleiben erhalten. Genauso wie dynamisches Auto-Tiering auf Block-Ebene über verschiedene Speicherklassen hinweg.

Neues Lizenzmodell Subskription

Ein neues Lizenzmodell hält Einzug ins DataCore Universum. Nachdem letztes Jahr die sogenannten VL Lizenzen abgeschafft und durch integrierte Lizenzen ersetzt wurden, folgt jetzt der nächste Schritt. Als Ergänzung zum bestehenden Lizenzmodell, welches einen Kauf der Lizenzen vorsieht, gibt es nun ein Mietmodell. Lizenzen können einfach für über die geplante Nutzungsdauer gemietet werden, Wartung inklusive.

  • Verfügbar für EN, ST und LS Lizenzen
  • Basierend auf TB, unbegrenzte DataCore Instanzen
  • Entweder 1,3 oder 5-jährige Laufzeit – Zahlung im Voraus
  • Neukundenrabatte für Neukunden

Die bestehende Einteilung in die Kategorien „Enterprise – EN“, „Standard – ST“ und „Large Scale Secondary – LS“ bleiben davon unberührt; ebenso die Verteilung der Features und Funktionen.

DataCore Insight Services

DataCore hat ein eigenes Tool zur Analyse und Auswertung der SANsymphony Umgebung veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass die Software auf Basis von Machine Learning und künstlicher Intelligenz Muster und Anomalien erkennen kann. Dadurch sollen mögliche Probleme und Störungen früher erkannt und Lösungen frühzeitig eingeleitet werden können.

Durch die Auswertung von Telemetrie Daten wird dem Administrator ein Werkzeug an die Hand gegeben mit dem er auf einer zentralen Oberfläche sämtliche relevanten Informationen über den Gesundheitszustand zusammengefasst angezeigt bekommt. Wenn Probleme auftreten, erstellt DataCore Insight Services (DIS) ein klickbares Event, um mit der Lösung zu beginnen. Dadurch soll es u. a. möglich sein, eine Trendanalyse durchzuführen, um den zukünftigen Ressourcenausbau besser planen zu können.

Zusätzlich werden von der Software, basierend auf den erfassten Daten, Vorschläge für mögliche Optimierungen gemacht. Dabei werden Best Practice Empfehlungen mit der überwachten Umgebung abgeglichen. Diese können vom Administrator direkt über die Oberfläche angezeigt und eingeleitet werden.

Neuerungen mit SANSymphony 10.0 PSP9

Das neuste SANSymphony Release bringt u. a. diese neuen Funktionen mit:

Encryption at Rest

  • Neue Sicherheitsoptionen bei der Erstellung von virtuellen Disks für EN und LS Editionen
  • Verschlüsselte und unverschlüsselte vDisk können in demselben Pool sein
  • Außerhalb des Pools werden die Daten ‘normal’ (=unverschlüsselt) gesehen
  • Unabhängig vom Speichermedium
  • XTS-AES 256bit konform

Zu beachten bei Encryprtion at Rest

  • Benötigt Windows Server 2016 für die DataCore Instanzen (für ‘kernel mode’ Verschlüsselung)

Zu Wiederherstellungszwecken sollten die Schlüssel exportiert und an einem anderen Ort gespeichert werden. Wenn die Schlüssel verloren gehen, können die Daten nicht wieder entschlüsselt werden.

Nicht verfügbar für:

  • ST Edition
  • Pass-Through Disks
  • SMPA
  • Bestehende unverschlüsselte vDisks

ESXi Metro-Cluster ‘Resilient Server Setting’ (pro vDisk)

  • Wenn die Spiegelverbindung zwischen den DataCore Instanzen unterbrochen wird und die externe LAN-Kommunikation aktiv bleibt, kann festgelegt werden welche Instanz (bei synchroner Spiegelung) die aktive Seite bleiben soll
  • Die andere Instanz wird als ‘out-of-sync’ behandelt und somit keinen weiteren I/O dieser vDisk annehmen
  • Einrichtung erfolgt über PowerShell

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