New Work: mehr als Ergonomie und Agilität

Autor: Michael Nickolai, Geschäftsführer, CEMA Mannheim & CEMA Frankfurt

Deutsche Unternehmen sind immer noch erfolgreich und stehen im Wettbewerb gut da. Man fragt sich dennoch zurecht, ist man noch schnell genug? Ist die Effizienz und Performance insbesondere in der Führung der Unternehmen noch ausreichend oder läuft man bereits jetzt hinterher? Ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann man durch andere globale Organisationen überholt wird?

Gerade in den Führungsebenen gibt es die Chance, besser und effizienter zusammen zu arbeiten. Und was in der Führung funktioniert, das können Führungskräfte auch in ihren Teams mit ihren Teammitgliedern etablieren.

„New Work“: das neue Zauberwort

„New Work“ ist das neue Zauberwort, wenn es um das Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ geht. Für manche ist das lediglich die nette Ausgestaltung des Arbeitsplatzes, für andere ist dies das agile Zusammenarbeiten.

Das online Magazin „Gründerszene“ definiert New Work wie folgt: „New Work ist ein englischer Begriff, den der austro-amerikanischen Sozialphilosoph Frithjof Bergmann entwickelte und in der deutschen Übersetzung „Neue Arbeit“ bedeutet. Die Bezeichnung Neue Arbeit ergibt sich aus der heutigen Konsequenz der Globalisierung und Digitalisierung und welche Auswirkungen diese Konsequenzen auf die Arbeitswelt haben.“

Im Zeitalter der „neuen Arbeit“ werden Teams global zusammengestellt, man muss sowohl räumlich als auch organisatorisch flexibler werden. Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben vermischen sich. Den Arbeitnehmern wird viel mehr Eigenständigkeit zugestanden.

Als Unternehmen muss man sicherstellen, dass wirklich alle Mitarbeiter Zugang zu relevanten Informationen haben und der Arbeitsplatz – sowohl physisch als auch digital – optimal ausgestattet ist.

Das Intranet als zentrale Anlaufstelle

Eine zentrale Rolle nimmt hierbei das Intranet einer Organisation ein. Denn was als Schwarzes Brett begann, hat sich über Intranet 2.0 im Sinne von one-way Kommunikation über Intranet 3.0 (yeah, it’s social, man darf bewerten und kommentieren) hin zu Intranet 4.0 entwickelt. Das bedeutet, dass das Intranet heute eine zentrale Rolle bei der täglichen Arbeit spielt. Es ist der Zugangspunkt zum digitalen Arbeitsplatz, an dem agil und effizient zusammengearbeitet werden kann. Hier werden Informationen ausgetauscht, Wissen wird bereitgestellt, Kurz: digitale Zusammenarbeit wird über das Intranet ermöglicht.

Idealerweise sorgt eine KI dafür, dass das dadurch entstandene Know-How für die Nachwelt zur Verfügung steht, und kontextbasiert nutzbar gemacht wird. Dass hierbei eine App nicht fehlen darf, ist selbstverständlich. Denn auch Mitarbeitern ohne PC-Arbeitsplatz muss der DSGVO-konforme Zugang zu Informationen ermöglicht werden.

Welche Tools sind nötig?

Tools, die einzelne Aspekte des New Work abdecken, gibt es viele. Um zu vermeiden, dass das Unternehmen im Tool-Chaos versinkt, sollte man hierbei auf Plattformen setzen, die alle Aspekte abdecken.

Allerdings muss man hier wohl überlegt vorgehen. Das Management sollte die Anforderungen für die New Work in den Unternehmen erarbeiten.

Eine ehrliche Gegenüberstellung zum Ist-Zustand zeigt den Weg auf, den man noch vor sich hat. Dabei wird sowohl auf die Evolution der Unternehmenskommunikation bis hin zur technischen Implementierung eingegangen. Ebenso werden die notwendigen Tools und Plattformen aufgezeigt, mit denen dann die notwendigen Schritte eingeleitet werden müssen. Das Top Management ist hier sinnvollerweise der Motor des Fortschritts. Es initiiert die zielführenden Projekte und definiert die passenden Partner dafür.

Hat man diesen Weg dann mit Erfolgen und Spaß bewältigt, ist man effizienter und wettbewerbsfähiger als je zuvor. Somit kann man den Wettstreit um Marktanteile schneller und erfolgreicher aufnehmen und letztendlich kommt es genau darauf an.

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Michael Nickolai

Geschäftsführer, CEMA Mannheim & CEMA Frankfurt

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