Mit moderner Citrix-Architektur zu mehr IT-Effizienz

Die Stadt Bad Honnef hat durch die gemeinsam mit der CEMA durchgeführte Migration auf die neue Citrix FlexCast-Architektur die Leistungsfähigkeit ihrer IT erhöht. Die virtualisierten IT-Fachverfahren laufen noch performanter und die Administration hat sich deutlich vereinfacht.

Kunde:

Die Stadt Bad Honnef in Nordrhein-Westfalen hat knapp 26.000 Einwohner. Ihnen bietet die Stadtverwaltung mit rund 250 Mitarbeitern und acht Außenstellen eine breite Palette von Dienstleistungen an.

Herausforderung:

Migration von 60 Anwendungen von Citrix XenApp 6.5 nach Version 7.12 sowie das Installieren der Clientsoftware Citrix-Receiver auf den Arbeitsplätzen.

CEMA-Leistung:

Modernisierung der XenApp-Serverfarm (einschließlich Migration der Windows Server nach Version 2012) und deren Einbettung in die bestehende Windows-Umgebung.

Nutzen:

  • Aktualisierte IT-Fachverfahren
  • Schnellere Reaktionszeiten bei Anwenderzugriffen
  • Verkürzte Datensicherungsläufe
  • Verringerter Speicherbedarf
  • Vereinfachte Administration, Wartung und Updates

Lösungstechnologien:

Citrix XenApp 7.12 für Windows Server 2012

Systemumfeld:

Je drei virtuelle XenApp-Server und zwei VMs auf zwei Fujitsu-Servern mit 196 GB RAM für maximal 55 Concurrent User.

Rathaus Stadt Bad Honnef

 

Zwei Hardwareserver mit SSD-Technologie bilden das Herz der IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung von Bad Honnef. Über die darauf installierte Citrix XenApp-Serverfarm werden den 250 Anwendern rund 60 der insgesamt 80 Applikationen virtuell bereitgestellt. Nur so kann die Stadt qualitativ hochwertige Behördendienste und effiziente Verwaltungsabläufe sicherstellen. Denn mit knapp 26.000 Einwohnern ist Bad Honnef ein typisches Mittelzentrum. Die Bandbreite der Sachgebiete, die von Ordnungsamt über die Doppik bis zum Einwohnermeldewesen reicht, ist groß. Die Zahl der Anwender hingegen, die ein spezielles IT-Fachverfahren benötigen, ist mit durchschnittlich vier und maximal 18 Usern klein. „Indem wir die weniger benötigten Applikationen zentral per Streaming zur Verfügung stellen, können wir neue Anforderungen rasch erfüllen und auch die externen Mitarbeiter an den Außenstellen und Heimarbeitsplätzen mit einem relativ geringen Administrationsaufwand in unsere Infrastruktur einbinden“, sagt Oliver Renz, verantwortlicher Citrix-Administrator bei der Stadt Honnef.

Herausforderung: Vielfältige Abhängigkeiten

Tiefergehende Eingriffe in die Systemlandschaft sind unternehmenskritisch. Als eine Erneuerung der IT-Umgebung auf Windows Server 2012 und die Migration von Citrix XenApp 6.5 nach Version 7.12 anstanden, holte sich Oliver Renz daher mit der CEMA einen erfahrenen IT-Partner zur Seite. „Die Herausforderung ist nicht die technische Installation des Updates, sondern die Serverfarm in eine Windowsumgebung mit vielfältigen organisatorischen Abhängigkeiten, etwa bei den Gruppenrichtlinien und Zugriffsrechten, zu implementieren. Von der CEMA wissen wir, dass sie tiefes Fachwissen und umfangreiche Projekterfahrung für solche komplexen Aufgaben mitbringt“, sagt Oliver Renz. Das Systemhaus hatte bereits die XenApp-Umgebung unter Version 6.5 aufgebaut.

Als Gold Solution Advisory Partner verfügt die CEMA über eine hohe Citrix-Zertifizierung und ist aufgrund der langjährigen engen Kontakte zu dem Hersteller beim Wissen dem Markt meist einen Schritt voraus. Dieses Knowhow war umso mehr gefragt, als der Umstieg auf XenApp 7.12 einen Architekturwechsel beinhaltete. Bei der neuen FlexCast Management-Architektur werden bisherige Funktionen durch neue Komponenten oder Tools ersetzt oder anders implementiert.

Augenmerk auf Hochverfügbarkeit

Zur Vorbereitung auf das Projekt verschaffte sich Oliver Renz in einem Citrix-Administrationskurs einen Überblick über die neuen Features. Gemeinsam mit der CEMA machte er eine Bestandsaufnahme der bisherigen Infrastruktur. Dann wurde die Zielarchitektur definiert und die Anforderungen an die Hardware abgeleitet. Das Augenmerk lag hierbei auf einer ausreichenden Performance unter Hochlast sowie auf Hochverfügbarkeit. Die zwei neuen x86-Server wurden daher mit jeweils 196 GB Arbeitsspeicher ausgestattet und redundant ausgelegt.

Die CEMA installierte das Betriebssystem Windows Server 2012 und XenApp 7.12. Das redundante System ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb. Die beiden Hosts bedienen insgesamt neun virtuelle Maschinen: sechs Citrix XenApp-Server sowie einen Test- und zwei Infrastruktur-Server. Fällt ein Host aus, übernimmt der andere dessen Aufgaben.

Partnerschaftliche Migration mit Lerneffekt

Das Einrichten von XenApp erfolgte in enger Zusammenarbeit. zwischen Oliver Renz und dem Spezialisten der CEMA. Gemeinsam verknüpften sie die Hosts, Nutzer und Anwendungen. Dazu erstellten sie die Bereitstellungsgruppen, die den Zugriff auf Anwendungen regeln. Des Weiteren passten sie Benutzerprofile, Gruppenmitgliedschaften, Domänen und Richtlinien im Microsoft Active Directory an. Durch Detailarbeiten wie dem Anpassen der Einträge in der Windows Registry oder dem Justieren der Richtlinien für die Lastverwaltung der einzelnen Maschinen trimmte die CEMA das System auf maximale Leistung. Oliver Renz verfolgte über einen gespiegelten Bildschirm die Konfigurationsarbeiten. Auf Zuruf gab er Auskunft zu organisatorischen Fragen. Gleichzeitig lernte er durch das Hand-in-Hand-Arbeiten den Umgang mit der neuen XenApp-Version kennen. „Die sehr guten Erfahrungen mit der CEMA aus der Vergangenheit haben sich erneut bestätigt. Mit nur 12 Migrationstagen lagen wir voll im Plan“, sagt Oliver Renz.

Höhere Anwender-Performance und vereinfachte Administration

Die Stadtverwaltung von Bad Honnef ist IT-seitig für die kommenden Jahre zukunftssicher aufgestellt. In der Praxis ergaben sich aus der Migration zusätzliche Vorteile. Die Anwender profitieren von schnelleren Reaktionszeiten. Gleichzeitig hat sich die Administration spürbar vereinfacht. Beim Einspielen von Updates braucht Oliver Renz nicht mehr jeden einzelnen XenApp-Server anzufassen, sondern muss nur noch das Master Image im zentralen Storage-System aktualisieren. Beim nächsten Restart booten die sechs VMs automatisch vom neuen Image und sind auf dem aktuellen Stand. Entsprechend muss nur noch die VM mit dem Master Image gesichert werden. Die verkürzten Backup-Zeiten und der geringere Speicherbedarf verkleinern das Wartungsfenster und erhöhen die Wirtschaftlichkeit der Infrastruktur. „Durch die Migration haben wir die Anwenderperformance und die Servicequalität nochmals gesteigert. Ich kann die CEMA als verlässlichen IT-Dienstleister nur weiterempfehlen“, so das Fazit von Oliver Renz.

Citrix FlexCast Management Architektur (FMA)

Ab Version 7.x basieren XenApp und XenDesktop auf der FMA. Die dienstorientierte Plattform ermöglicht eine übergreifende Interoperabilität und modulare Verwaltung. Dazu zählen beispielsweise die Kombination von Anwendungs-Virtualisierung mit hybriden Cloud-Infrastrukturen oder das Bereitstellen von Windows-Anwendungen auf einer Vielzahl von mobilen Endgeräten.

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