IT-Systemhaus CEMA erzielt höchstes EBT der Unternehmensgeschichte

Umsatzplus von 21 Prozent auf 61 Millionen Euro. Wachstumstreiber sind E-Procurement, Cloud, agile IT-Infrastrukturen und IT-Sicherheit

Das Mannheimer IT-Systemhaus CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von 61 Millionen Euro abgeschlossen. Das bedeutet ein Plus von 21 Prozent (+10,5 Mio. Euro). Elektronische Beschaffung, Cloud-Lösungen, agile Rechenzentrumsarchitekturen und IT-Security sind wichtige Wachstumsfelder.

Die Gruppe konnte erfolgreich das Großkundengeschäft ausbauen. Durch den hohen Einsatzwillen und die Leistungsstärke aller Mitarbeiter konnten im Geschäftsjahr mehrere Aufträge in Millionenhöhe gewonnen werden.

Der Bereich E-Procurement wuchs erneut zweistellig – um starke 40 Prozent. In diesem Segment bedient die CEMA Kunden weltweit, die über eine maßgeschneiderte elektronische Bestell-Plattform die Einkaufs- und Prozesskosten bei der Beschaffung ihres IT-Equipments reduzieren wollen. Features wie Integration in die Warenwirtschaft, Genehmigungsworkflows und Mehrwertservices wie Logistik eröffnen Einsparpotenziale von rund 30 Prozent.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) der CEMA Gruppe mit zehn Standorten und 208 Mitarbeitern beträgt 1.005 Tsd. Euro. Dies ist das höchste Ergebnis der CEMA Geschichte. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss beläuft sich auf 704 Tsd. Euro. Damit führte die CEMA insgesamt 300 Tsd. Euro an Ertragssteuern für das Geschäftsjahr 2016 ab.

Die ordentliche Hauptversammlung der CEMA AG am 25. Juli 2017 hat den Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig angenommen. Damit können sich die Aktionäre wie jedes Jahr wieder über eine Dividende von 40 Cent pro Aktie freuen.

Der größte Teil des Gewinns bleibt damit zur Stärkung des Eigenkapitals im Unternehmen. Zum 31.12.2016 kletterte die Eigenkapitalquote der CEMA AG auf 47,4 Prozent.
Die Hauptversammlung beschloss außerdem, die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von drei auf vier Mitglieder zu erhöhen. Nach der Wahl der Hauptversammlung besteht der Aufsichtsrat damit weiterhin aus Herrn Roland Hartung, Herrn Holger Herrwerth, Herrn Peter A. Koch sowie erstmalig Herrn Prof. Dr. Marc Sachon. Der Aufsichtsratsvorsitz wurde von Herrn Hartung an Herrn Herrwerth abgegeben.

Zum Standort Mannheim gab es auch eine Entscheidung. Die Pläne, ein eigenes Büro zu bauen, wurden aufgegeben. Die Verkehrssituation um und in Mannheim zwingt uns, zu unseren Kunden und Mitarbeitern vor die Haustür zu gehen. Wir werden das mit Satellitenstandorten außerhalb von Mannheim umsetzen. „Enttäuscht sind wir von unserer Stadt Mannheim. Wir zahlen ordentlich Gewerbesteuer, aber statt Parkplätze in unserem Gewerbegebiet verteilt die Stadt lieber Parkknöllchen. Auch eine Form der Wertschätzung“, so Steckenborn auf der Hauptversammlung.

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