IT-Systemhaus CEMA AG wächst in 2018 erneut zweistellig

Das Mannheimer IT-Systemhaus CEMA AG – Spezialisten für Informationstechnologie, hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gesamtumsatz von 58 Millionen Euro abgeschlossen. Das bedeutet ein Plus von 19 Prozent (+9,3 Mio. Euro). Digitale Beschaffungslösungen für weltweite Firmen-IT, Cloud-Lösungen, agile Rechenzentrumsarchitekturen und IT-Security sind wichtige Wachstumsfelder. Zuden hat die Gruppe hat das Großkundengeschäft im Mittelstand weiter ausgebaut. Durch den hohen Einsatzwillen und die Leistungsstärke aller Mitarbeiter wurden wieder mehrere Aufträge in Millionenhöhe gewonnen und erfolgreich umgesetzt.

Erfolgreicher Zusammenschluss mit sysLogixx

Ein voller Erfolg war der im Dezember 2018 vertraglich besiegelte Zusammenschluss der CEMA Gruppe mit der sysLogixx GmbH. Beide Unternehmen passen hervorragend zusammen – in Bezug auf das Portfolio, die Unternehmenskultur und die Kundenbasis. Mit der sysLogixx GmbH sind weitere 50 Mitarbeiter in die CEMA Gruppe dazu gekommen. In die sysLogixx-Standorte Hannover und Nürnberg wurden die CEMA-Standorte in diesen beiden Städten integriert und damit die regionale Marktposition deutlich gestärkt.

Starkes Wachstum rund um das Thema Digitalisierung

Der Bereich eProcurement wuchs erneut zweistellig – um 26 Prozent. In diesem Segment bedient die CEMA Kunden, die über eine maßgeschneiderte elektronische Beschaffungsplattform Aufwand und Kosten beim Einkauf ihres IT-Equipments reduzieren wollen. Features wie Integration in die Warenwirtschaftssysteme, Genehmigungsworkflows und Mehrwertservices wie Logistik eröffnen Einsparpotenziale von rund 30 Prozent. Im Geschäftsjahr 2018 konnten viele Neukunden dazu gewonnen werden, die weltweit durch die CEMA beliefert und betreut werden.

Der Umsatz im Bereich Managed Services, bei dem die CEMA für Unternehmen einzelne IT-Leistungen oder den Betrieb des kompletten Kunden-Rechenzentrums übernimmt, kletterte gegenüber dem Vorjahr um starke 46 Prozent. Im Bereich Cloud wurde der Umsatz gegenüber 2017 sogar verdreifacht. Die CEMA Gruppe konnte diesen Bereich insbesondere durch ein eigenes Cloud-Service-Portal für Unternehmenskunden deutlich ausbauen.

Die CEMA Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 – wie die Jahre zuvor – einen Gewinn nach Steuern. Der Bilanzgewinn in Höhe von ca. 2 Mio. Euro bleibt zur Stärkung des Eigenkapitals im Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt 26,5 Prozent. Die ordentliche Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2018 der CEMA AG fand Ende Juli 2019 in den Räumlichkeiten des Unternehmens statt. Bankenvertreter sowie drei von vier Aufsichtsratsmitgliedern nahmen teil. Der Aufsichtsrat besteht weiterhin aus Herrn Holger Herrwerth (Vorsitzender), Herrn Roland Hartung, Herrn Peter A. Koch sowie Herrn Prof. Dr. Marc Sachon.

14 Steuerprüfungen in einem Jahr! Und Facebook?

Die Zukunft des Standorts Deutschland sieht Vorstand Thomas Steckenborn mit gemischten Gefühlen: „Die Ungerechtigkeit in der Besteuerung von Mittelstandsunternehmen im Vergleich zu internationalen Tech-Konzernen wie Google, Amazon, Facebook oder Airbnb ist unanständig.“ Im Jahr 2017 hatte die CEMA 14 Prüfungen: acht Steuerprüfungen in den CEMA GmbHs, vier Sozialversicherungsprüfungen und zwei Lohnsteuerprüfungen. Alle verliefen ohne Beanstandungen. Wieviele Prüfungen es bei Google oder Facebook gab, das ist der CEMA nicht bekannt. Aber Vorstand Steckenborn wettet 1.000 Euro als Spende für einen guten Zweck, dass die CEMA mehr hatte.

„Wenn die Politik den Mittelstand weiterhin benachteiligt, bekommt das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands einen hässlichen Buckel und führt zu Krankheit. Wir erwarten, dass wenn der Mittestand so stark zur Kasse gebeten wird, auch die großen Konzerne, die in Deuschland beste Geschäfte machen, hier entsprechend hohe Steuern zahlen“, so Steckenborn.

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