innovative Finanzierung für innovative IT-Projekte

Autor: Bastian Neubarth, Executive Director CEMA AG Nürnberg

Die Unterschiede der deutschen Mittelstandsunternehmen beim Status der Umsetzung der digitalen Vernetzung zwischen Produkten und Dienstleistungen könnten größer nicht sein. Nur etwa 20 % können dabei zu den Vorreitern gezählt werden, für die die Digitalisierung einen wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells darstellt.

Doch selbst bei diesen Vorreitern, die etwa unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ ihre Fertigungsanlagen intelligent vernetzen oder aber ihre Kunden mit Hilfe von Apps prozessual einbinden, sind viele Themen noch deutlich ausbaufähig. Das liegt nicht etwa am fehlenden Innovationswillen, sondern an fehlenden IT-Kompetenzen, Bedenken bezüglich des Datenschutz, einer schlechten Internetanbindung in ländlichen Gegenden oder ist eine Folge daraus, dass die IT-Budgets nur einen Fortschritt in kleinen Schritten zulassen.

Innovationen gehen nur langsam voran

Laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung werden in mehr als 80 % der mittelständischen Unternehmen Digitalisierungsprojekte durchgeführt. Die Unterschiede sind jedoch so groß, dass bei den Digitalisierungsvorreitern nahezu doppelt so viele Projekte durchgeführt werden als bei den Nachzüglern.

Wenn man den Blick auf die Finanzierung solcher Projekte richtet, wird klar, warum die Weiterentwicklung in der Digitalisierung, sobald sie in Angriff genommen wird, nur in kleinen Schritten vorangeht. Nahezu 80 % werden vollständig aus dem eigenen Cash-flow finanziert. Der finanzielle Spielraum ist damit relativ klar abgesteckt.

IT – vom Kostenfaktor zum Innovationsmotor

Wenn man jedoch die großen Herausforderungen der Digitalisierung betrachtet wird ein Perspektivwechsel notwendig. Die IT ist nicht mehr ein notwendiges Übel und somit ein Kostenfaktor, sondern entwickelt sich mehr und mehr zum Innovationsmotor für Unternehmen durch alle Branchen hinweg. In vielen Fällen werden Investitionen nötig, die allein mit eigenen Mitteln nicht zu realisieren sind. Ähnlich der heute schon üblichen Finanzierungsanteile bei anderen Sachinvestitionen, werden somit mehr Projekte durch Leasing oder Bankkredite ermöglicht werden müssen.

Doch oft gestaltet sich die Kreditfinanzierung bei solchen Projekten als schwierig. Die materiellen Investitionen stehen oft hohen Personal- und Dienstleistungsaufwänden gegenüber. Branchen- und unternehmensspezifische Anforderungen erschweren die Verwertung durch Dritte und aufgrund vieler Ungewissheiten auf zukünftige Standards unterliegen die Projekte einem erhöhten Risiko.

Daher wird es für die Zukunft nicht nur wichtig eine Digitalisierungsstrategie im Unternehmen zu erarbeiten, sondern auch die Finanzierungsoptionen passend den Anforderungen zu wählen. Die CEMA unterstützt ihre Kunden mit starken Finanzierungspartnern an der Seite bei der Wahl der richtigen Strategie.

Fördermittel richtig nutzen

Aufgrund der hohen Relevanz, die die Digitalisierung für den Mittelstand und somit für die deutsche Wirtschaft hat, gibt es zahlreiche Förderprojekte und –mittel deren Nutzung zusätzlich in Betracht gezogen werden können. Die Angebote richten sich dabei meist an kleine und mittelgroße Unternehmen und schreiben klare Kriterien zur Bewilligung der Fördermittel vor.

Auf Länderebene gibt es zahlreiche Förderprogramme wie den „Digitalbonus“ in Bayern, das Förderprogramm „Berlin Mittelstand 4.0“ oder „Sachsen-Anhalt DIGITAL“. Die Förderprogramme sind unterschiedlich aufgebaut und unterliegen unterschiedlichsten Kriterien. Aus der Erfahrung mit unseren Kunden sind die Genehmigungsprozesse oftmals aufwändig und langwierig. Die Fördertöpfe sind oft sehr schnell aufgebraucht, was die Freigabe von Mitteln weiter herauszögert.

Auch die KfW-Bank, die man mit der Förderung von energieeffizienten Bauweisen in Zusammenhang bringt, bietet Förderkredite für Innovations- und Digitalisierungsprojekte. Ebenso wie bei der Immobilienfinanzierung werden die Kreditkonditionen dabei mit einem beliebigen Kreditinstitut verhandelt. Die KfW prüft den Kreditantrag und die Unterlagen und entscheidet über den Anteil der Förderung.

Ein besonderes Angebot bietet derzeit die Grenke AG, die seit Januar 2017 einen Globaldarlehensvertrag mit der KfW-Bankengruppe abgeschlossen hat. Dies ermöglicht die Nutzung von KfW-Förderungen in einem IT-Projektleasing. Die Freigabe erfolgt dabei nach Einreichen des Grenke Fördergutscheins. Die Fördersumme beträgt 1,6 % der Summe aller Leasingraten und wird zu Beginn ausgezahlt.

Was leistet die CEMA?

Auf dem gesamten Weg hin zur Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie in ihrem Unternehmen unterstützen wir sie gerne. Angefangen von der Identifizierung des Innovationsstaus (Nutzen Sie unseren IT-Analyzer) und der Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie bis zur Umsetzung ihrer Projekte. Dabei stehen wir ihnen mit unserer Erfahrung und unseren Finanzierungspartnern zum Thema IT-Projektleasing und –finanzierung zur Seite, um sicherzustellen, dass die Investitionen möglich werden, die zur Weiterentwicklung ihres Geschäftes notwendig sind.

Weiterhin unterstützen wir sie mit unserem eProcurement und den Services aus unserem IT Service Center bei der Standardisierung und Optimierung ihrer Einkaufs- und Betriebsprozesse. Ermöglichen sie sich dadurch ihre Ressourcen dafür aufzuwenden ihr Unternehmen technologisch weiterzuentwickeln und die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

Quelle:
Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-Nr.-138-August-2016-Digitalisierung.pdf

Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Studien-und-Materialien/Digitalisierung-im-Mittelstand.pdf

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