Hybride Infrastruktur: Herausforderungen und Anspruch an eine hochverfügbare Service-Organisation

Mittlerweile besteht allgemein Einigkeit: Die Cloud, und die damit verbundenen Szenarien, bieten für die meisten Unternehmen signifikante Vorteile.

Allerdings steigen durch die Entwicklung hin zur hybriden Welt, neben Flexibilität und Geschwindigkeit der IT, auch die Ansprüche an eine moderne Service Organisation.

Grundsätzlich gibt es damit verbunden einige Fragen, die beantwortet werden sollten, um auch in dieser neuen Welt die Vorteile ideal zu nutzen.

Erfahrungsgemäß hilft die Beantwortung der folgenden 4 Fragen bei der Entwicklung:

1 – Worauf ist bei der Auswahl eines Cloud Providers zu achten?

Ausgehend von der klassischen Welt, besteht ein Service aus 2 Komponenten:

Der lokalen Infrastruktur, auf die wir direkten Einfluss nehmen und deren Design von der IT-Abteilung bestimmt wird.

Den Mitarbeitern der IT-Abteilung, die für den Service verantwortlich sind und auf welche direkt zugegriffen werden kann.

In der klassischen Welt besteht also die Möglichkeit, Prozesse und Strukturen exakt an den vom Unternehmen gewünschten Anspruch anzupassen. Sowohl auf der Ebene der Service Organisation als auch auf der Ebene der Infrastruktur. In der hybriden Welt wird der Service allerdings um eine 3. Komponente ergänzt: Um die der Cloud.

Inhaltlich bedeutet dies nun für die IT-Abteilung, dass einige offene Schnittstellen und Fragen, die in der klassischen Welt bereits beantwortet waren, neu betrachtet werden müssen. Folgend sind einige zentrale Punkte aufgelistet:

  • Vertrag
  • Lizenzierung
  • Kosten
  • Prozesse
  • SLA’s
  • Kommunikationskanäle
  • Eskalationsmatrix

Damit auch in der hybriden Welt ein funktionierender Service sichergestellt werden kann, ist es elementar, dass alle diese Punkte geklärt und dokumentiert sind.

2 – Welche organisatorischen Veränderungen kommen auf Ihre Organisation zu?

Grundsätzlich helfen die oben aufgezählten Punkte, den Anforderungen in Zusammenhang mit einem Cloud Anbieter gerecht zu werden. Die Entwicklung zeigt allerdings, dass sich Unternehmen zukünftig nicht nur mit einem Cloud Provider beschäftigen werden, sondern sich von verschiedenen Anbietern mit den Kernfunktionen versorgen, welche ihnen die meisten Mehrwerte bietet.

Dies bedeutet, dass zukünftig ein wesentlich höherer Fokus auf das Einbinden von Dritten in die eigenen Prozesse gelegt werden muss, als dies bisher der Fall war. Neben der Optimierung der eigenen IT entsteht zusätzlich der Anspruch, möglichst große Synergien zwischen der eigenen IT-Abteilung und den unterschiedlichen Cloud Providern zu erzeugen.

3 – Wie verändern sich die Anforderungen an Ihre Mitarbeiter?

Die Angesprochene Entwicklung in der IT und im Fokus der IT-Abteilung bedingt gleichzeitig einen neuen Anspruch an die Mitarbeiter der IT-Abteilung. Zukünftig steht die technische Expertise bei den betroffenen Mitarbeitern weniger im Fokus, als die Fähigkeit, bei Eskalationsfällen die richtige Stelle einzubinden.

Die Entwicklung geht also weg vom Hardwarespezialisten, der noch in der Lage war, einen Server selbst zu reparieren, hin zu einem Schnittstellenmanager, der in der Lage ist, neben der Bedienung der unzähligen Portale der Cloud-Anbieter auch die Kommunikation mit den betroffenen Personen beim Anbieter leisten zu können.

4 – Wie kann ein Partner bei diesem Punkten unterstützen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen Partner während der Entwicklung zur hybriden Welt einzusetzen. Systemhäuser profitieren in der neuen Welt deutlich von den engen Beziehungen zu den Cloud Anbietern.

Durch die Kommunikation mit den Anbietern in unterschiedlichen Situationen entsteht die Möglichkeit, Erfahrungen zu übertragen, und für Kunden zu nutzen.

Der Erfahrungsvorschuss eines Systemhauses kann durch Unternehmen auf unterschiedliche Weisen genutzt werden:

Der Partner berät bei der Implementierung der Prozesse mit dem Cloud Provider und unterstützt gleichzeitig durch seine Erfahrungen bei der Klärung von offenen Fragen

Die Aufgabe des Schnittstellenmanagers wird teilweise oder für ganze Bereiche an den Partner übergeben, der folglich im Hintergrund für die Dienstverfügbarkeit Sorge trägt.

Dadurch, dass die CEMA sich die oben formulierten Fragen regelmäßig stellt, konnten wir uns sowohl als Service Provider im Cloud Bereich erfolgreich aufstellen, als auch die Entwicklung unserer Kunden zur hybriden Welt gewinnbringend beraten und begleiten.

Gerne beraten wir auch Sie in diesem Umfeld und unterstützen Sie mit unseren Erfahrungen.

Kontaktieren Sie jetzt Ihren CEMA Spezialisten

Klicken Sie hier, um E-Mails von CEMA zu erhalten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.