Fehlende IT-Kompetenz bremst Digitalisierung im Mittelstand

Knowhow im IT-Bereich ist für die Digitalisierung von großer Bedeutung. Aus einer Sonderbefragung der staatlichen Förderbank KfW von rund 2.000 Unternehmen geht hervor: Jedem dritten KMU mangelt es an Digitalkompetenzen. Grund dafür sind nach Ansicht der Befragten die fehlenden IT-Kenntnisse der Mitarbeiter.

Fast 38 Prozent der Unternehmen klagen über die unzureichenden IT-Kenntnisse ihrer Beschäftigten. Laut KfW-Chefvolkswirtin Dr. Friederike Köhler-Geib hat die Digitalisierung des Mittelstandes in den letzten Jahren zwar an Fahrt gewonnen, die digitale Kompetenz der Mitarbeiter hinke jedoch hinterher.

Digitalisierung scheitert oft schon an grundlegenden Fähigkeiten

Zu den Digitalkompetenzen gehört zum Beispiel der richtige Umgang mit Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten. Darüber hinaus hält es mehr als die Hälfte der Unternehmen für wichtig, dass die Mitarbeiter die Grundlagen des Online-Marketings beherrschen, mit sozialen Netzwerken umgehen können und in der Lage sind, das Internet für Recherchen zu nutzen. Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass die Fähigkeit, spezielle Software und/oder Produktionsmaschinen bedienen zu können, für das Unternehmen von Bedeutung ist. Programmierkenntnisse wurden von 47 Prozent der Unternehmen als wichtig erachtet. 18 Prozent maßen diesem Punkt eine besonders hohe Bedeutung bei.

Weiterbildung als wichtigste Lösungsstrategie

Neben der Rekrutierung neuer Fachkräfte oder der Auslagerung an Drittfirmen wie etwa über Cloud & Managed Service Angebote nennt die KfW Weiterbildungsmaßnahmen als eine der wichtigsten Strategien zur Korrektur der mangelnden IT-Kompetenz ihrer Mitarbeiter. Aus Kosten- und Zeitgründen nehmen bisher jedoch nur wenige Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch.

Finanzielle und organisatorische Hürden für Unternehmen

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihren Mitarbeitern Schulungen anzubieten. Dies liegt nicht nur an den hohen Kosten, sondern auch daran, dass der Ausfall von Mitarbeitern durch Vertretungen ausgeglichen werden muss. Ein Viertel der befragten Unternehmen erklärt ihre zögerlichen Investitionen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zudem damit, dass die Fähigkeiten zum nächsten Arbeitgeber mitgenommen werden könnten und das Unternehmen somit nicht dauerhaft von den erworbenen Kompetenzen profitiert.

Flexible Managed & Cloud Services

Abhilfe kann durch kostengünstige Managed & Cloud Services geschaffen werden. Managed Services entlasten die IT-Abteilung und ersparen dem Team zeitraubende Routineaufgaben, wie das Monitoring von IT-Infrastrukturen, oder können fehlendes Know-How kompensieren, etwa im Bereich Managed Security Services. Welche Teilbereiche an den Drittanbieter übertragen werden, lässt sich im Vorfeld genau definieren. Damit die IT mit dem Business Schritt halten kann, bietet sich zudem die Integration von Cloud Services an. Ressourcen wie Speicherplatz lassen sich schnell und dynamisch über die Cloud beziehen und Unternehmen zahlen nur für das, was sie tatsächlich nutzen. Wächst das Business, lassen sich die Ressourcen flexibel erweitern. Die hohen Kosten für Bereitstellung, Installation und Betreuung eigener Rechensysteme entfallen. Informieren Sie sich jetzt, wie flexible Managed & Cloud-Services Sie nachhaltig unterstützen können.

Vincent Cloud

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