Ab in die Cloud, aber wo fängt man an?

Natürlich bei den Anwendern!

Unabhängig von Digitalisierung, Globalisierung und technischen Trends wie IoT, Blockchain oder Big Data, hat jedes Unternehmen die Herausforderung Geschäftsprozesse abzubilden und das nicht erst seit “Cloud“.

Reduziert betrachtet liefert ein idealisierter App Store ein klares Zielbild als Entscheidungsgrundlage für ein mögliches Cloud Modell. Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Service Katalog aus der Anwenderperspektive.

Ohne Einbindung des Managements, auf Geschäfts- und Fachbereichsebene, geht hier nichts.

Welches Cloud Modell zum Zuge kommt ist abhängig von den fachlichen und technischen Anforderungen sowie natürlich den Kosten. Ideal fallen nur noch Betriebskosten an und diese “pay as used”, also nur dann wenn diese benötigt und verbraucht werden.

Ein wesentliches und klares Ziel dabei ist es, die CAPEX ( captial expenditures ) in OPEX ( operational expenditures ) zu überführen.

Aus der Praxis und frisch gelebt:

Wir nehmen den Fall an, Investitionen und Betriebskosten für einen klassischen Investitionszyklus sind bekannt. So kann in diesem “Investitionsfenster” ein passendes Cloud Modell entwickelt werden. Optimal bewegen sich die Kosten für die Transition in gleichem oder geringerem Kostenrahmen.

Natürlich muss man hier Feingefühl an den Tag legen, “wünsch Dir was” kann hier schnell nachteilige Folgen haben. Bei besonnener Planung kann jedoch schon in der Transitionsphase Einsparpotential genutzt werden. Die folgende Grafik veranschaulicht die Zusammenhänge:

Ob die Bereitstellung aus dem eigenen Rechenzentrum, der Public Cloud oder kombiniert als Hybrid Cloud erfolgt, ist in einem transparenten Entscheidungsprozess zu bestimmen. Hierbei kann ein Enscheidungsbaum dienlich sein, die Transparenz zu schaffen.

Auch wenn Sie sich in diesem einfachen Beispiel wiederfinden, sind natürlich vorab Hausaufgaben zu erledigen.

Ganz vorne an steht eine Inventarisierung und Analyse der IT.

Ein Software Asset mit Zuordnung der Anwendungen zu Geschäftsprozessen ist notwendig:

  • Datenklassifikation
  • Business Impact Analyse ( BIA)
  • Sind Ihre Applikationen Cloud Ready, existieren schon PaaS oder SaaS Konzepte für Ihren Anwendungen?
  • Entwicklung Appstore/Servicekatalog

Eine Hardware und Infrastrukturanalyse müssen natürlich auch durchgeführt werden, Anforderungen Ihrer Services an die Infrastruktur bleiben auch in einem Cloud Modell häufig erhalten. Letztendlich ist IaaS auch eine zu prüfende Option.

  • Hardware Asset
  • Infrastrukturanalyse, Performance und Ressourcen und konzeptionelle Anforderungen.

Sind mit diesen beiden Erhebungen alle Aufgaben erledigt? Natürlich nicht.

Wenn Sie im Detail wissen möchten ob Ihr Unternehmen Cloud Ready ist und welches Cloud Modell zu Ihnen passt, so können Sie unsere Cloud Readyness Analyse buchen.

Ich hoffe mit diesem Beitrag Ihren Appetit auf die Cloud ein wenig genährt zu haben. Stehen Sie gerade vor Reinvestitionen oder Planung von größeren Anschaffungen in der IT und im Unternehmen an, dann ist die Zeit perfekt. In drei oder fünf-Jahren, ist die Entwicklung ihrer Wegbegleiter (ihres Wettbewerbs) vielleicht zu weit davongezogen.

Bis zum nächsten mal!

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Autor: Guido Gräwe (Senior Consultant)

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