Active Directory Based Activation vs. KMS

Mit der Einführung von Windows Server 2012 hat Microsoft eine weitere Methode zum Aktivieren von Produktlizenzen bereitgestellt. Hierbei handelt es sich um das Active Directory Based Activation Verfahren kurz ADBA. Bisher konnten Produkte über KMS (Key Management Service) oder MAK (Multiple Activation Key) aktiviert werden.

Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich deshalb für verschiedene Anwendungsbereiche.

  • Das ADBA aktiviert ausschließlich Produkte, deren System mit der Domäne verbunden ist.
  • ADBA ist derzeit nur für Windows Server 2012 (R2) und Windows 8 (8.1) und Office 2013 unter Windows 8 (8.1) verfügbar. Für alle älteren Versionen muss weiterhin ein KMS Host installiert werden oder eine Aktivierung über MAK erfolgen.
  • Bisher musste bei einer KMS Aktivierung ein “threshold” von 25 Anfragen erreicht werden, bis die Aktivierungen durchgeführt wurden. Dies ist vor allem für Umgebungen mit einer geringen Anzahl an Clients unvorteilhaft, somit mussten diese auf eine Aktivierung mit einem MAK zurückgreifen.
  • ADBA besitzt nun keinen threshold mehr, die Produkte werden aktiviert sobald der Client mit der Domäne verbunden ist. Das Produkt bleibt nach der Aktivierung 180 Tage aktiv und wird automatisch erneuert, vorausgesetzt  das Produkt ist weiterhin mit der Domäne verbunden.

Weiterführende Links:

ADBA – Office 2013
http://technet.microsoft.com/en-us/library/dn385361.aspx

ADBA – Windows 8
http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh852637.aspx

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