Das Führungsteam der CEMA.
Thomas Steckenborn (links im Bild), Vorstandsvorsitzender der CEMA AG,
Interview zum Thema „Jobs und Karriere in der CEMA“
Was zeichnet die CEMA als Arbeitgeber aus?
Thomas Steckenborn: Das ist ganz einfach: CEMA ist sympathisch! Und neue Mitarbeiter sind bei
uns herzlich willkommen. Das sage ich nicht nur so - wir tun viel dafür, dass sich die Neuen bei uns
schnell wohl fühlen und merken, dass Ihnen von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht wird.
Wer bei uns anfängt, findet am ersten Tag seinen Arbeitsplatz mit Telefon, Notebook oder PC
und einem Firmen-Account inklusive Mail-Account vor. Ein erfahrener CEMA-Mitarbeiter fungiert
als Mentor und „kümmert“ sich um den neuen Kollegen. In regelmäßigen Abständen findet unser
„Herzlich-Willkommens-Tag“ in Mannheim, dem Sitz der Holding statt. Die neu eingestellten
Mitarbeiter aller 9 Standorte treffen sich dort. Während des Tages stellen wir vor, wie die
CEMA als Gruppe funktioniert. Das machen wir persönlich. Dabei erzählen wir auch die ein oder
andere Geschichte wie es zur CEMA kam. Und was es mit dem Namen CEMA auf sich hat.
Für mich ist unser „Herzlich-Willkommens-Tag“ immer ein Highlight zu hören woher und wie unsere
neuen Mitarbeiter zu uns gefunden haben.
Gibt es neben der offenen, sympathischen Art auch knallharte Fakten, die für CEMA sprechen?
Thomas Steckenborn: 1. Ja, unsere Gehälter werden immer korrekt und pünktlich vor dem Monatswechsel
gezahlt (er lacht).
Aber im Ernst: ja klar! Nehmen wir unsere Car-Policy. Die ist flexibel und nicht auf einen
Typ / Hersteller Auto festgelegt. Da ist mehr Spielraum drin, als bei anderen Unternehmen.
So bunt sieht dann auch der Parkplatz aus.
Oder nehmen wir das Thema Arbeitszeiten und Urlaub. Wir setzen bei unseren Mitarbeitern
auf Eigenverantwortung und Vertrauen. Wir überprüfen nicht, wann und wo Sie arbeiten.
Entscheidens ist doch, dass die Kunden zufrieden sind und die Zahlen stimmen.
Und das klappt vorbildlich! Auch die Urlaubsplanung stimmen die Mitarbeiter mit Ihren
Kollegen im Team ab und das war´s.
Wie ist die Stimmung zwischen den Standorten? Teamwork oder Kampf?
Thomas Steckenborn: Ich vermute, dass wir das einzige Systemhaus mit mittlerweile 9 Standorten in
Deutschland sind, das über die gesamte Gruppe als Team funktioniert. Unsere Standorte liegen nicht
im Wettbewerb, sondern unterstützen sich in allen Bereichen gegenseitig. Wer einmal gesehen hat,
wie z.B. die IT-Spezialisten sich bei Problemen unkompliziert helfen und das über jede Standortgrenze
hinweg, will das nicht mehr missen. Wer mal in schwerem Fahrwasser ist, kann getrost um 22:00 Uhr
den Kollegen anrufen und bekommt Hilfe. Einer für alle, alle für einen – das funktioniert bei
uns wirklich! Und das, man höre und staune, funktioniert sogar im Vertrieb. Wer einen Kontakt hat,
der nicht in sein Gebiet passt, gibt diesen einfach an einen Kollegen weiter. Dass das bei uns
funktioniert, hat mit der Einstellung der gesamten Geschäfts-führung zu tun. Wir alle betrachten
dieses Teamwork als echten Wohlfühlfaktor, sogar als Wettbewerbsvorteil. Darauf sind wir sehr stolz!
Und wir tun alles, das dieser Wert in der CEMA bewusst gelebt und erhalten wird.
Kostet die Zufriedenheitsgarantie extra?
Thomas Steckenborn: Nein. Die Cema arbeitet ja permanent mit den aktuellen Technologien und den neuesten
Produkten unserer Partner. Deshalb wissen wir auch, welcher Release-Stand geeignet ist, und welche
Produkte verschiedener Hersteller sich zu reibungslos funktionierenden Lösungen kombinieren lassen.
Dadurch können wir das Projekt verlässlich kalkulieren, ohne beispielsweise fünf Manntage als Puffer
für eventuell auftretende Probleme drauf zu schlagen.
Ein wichtiger Faktor für solch ein „Teamplay“ ist doch gegenseitiges Vertrauen?
Thomas Steckenborn: CEMA vertraut seinen Mitarbeitern, aber die Mitarbeiter auch auf CEMA. 2009 war
für alle Unternehmen ein schweres Jahr. Zum Glück haben wir 2008 bereits früh erkannt, was da auf
uns zukommt. So lautete die Botschaft unserer Jahrestagung „CEMIT 2008“: Es wird nicht einfach, aber
wir schaffen es als Team! So war es dann auch - keine Entlassungen, keine Kurzarbeit! Es war ein
hartes Jahr. Mitarbeiter und Geschäftsführung haben freiwillig auf Gehalt verzichtet, aber wir konnten
bereits bis Mitte 2010 alle Gehaltsverzichte mit Bonus und Zinsen wieder ausgleichen. 2009 hatten wir
sogar 3% Wachstum und konnten in 2010 ohne Probleme enorme 38% Wachstum realisieren. Und dabei hat
nichts geknirscht. Im übrigen hat es Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen bei uns in 20 Jahren
noch nie gegeben.
Kann ein Mitarbeiter von einem Standort zum anderen wechseln?
Steckenborn: Klar! Wer mal eine andere Stadt näher kennenlernen und vielleicht sogar dort leben
möchte, der kann gerne zu einem anderen CEMA Standort wechseln. Manchmal auch der Liebe wegen oder eben
„nur“ als Karriereschritt.
Wie sind die Karrierechancen in der CEMA?
Thomas Steckenborn: Oh ja! Durch unser Wachstum entstehen immer wieder Führungsaufgaben die wir am
liebsten mit eigenen Mitarbeitern besetzen. In 20 Jahren haben wir alleine 9 Geschäftsführungspositionen
und Vice-President Positionen geschaffen. Ich weiß, dass wir in den nächsten 2 Jahren noch mind.
4 weitere Führungspositionen besetzen müssen. Nicht zu vergessen sind die ganzen Teamleiter und
Projektleiter. Und dann haben wir noch den Zweig der Fachkarriere. Wenn ich sehe, was unsere Mitarbeiter
hier an Erfahrung und Wissen aufgebaut haben, bin ich mega stolz!
Wie bereiten Sie Mitarbeiter für Führungsaufgaben vor?
Thomas Steckenborn: Wir haben 2009 unser „High Potential Programm“ gestartet. 13 Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen wurden aufgrund von Qualifikation und Persönlichkeit dafür ausgewählt. In 8 Modulen
zu je 2 Tagen werden Inhalte und Methoden vermittelt, die man als Führungskraft beherrschen sollte.
Dieses Handwerkszeug wird durch professionelle Trainer vermittelt. Den Abschluss bildet eine Prüfung
vor einer Jury mit einem CEMA-Abschluss-Diplom. Das Beste daran ist, dass jetzt bereits 70% der
Teilnehmer aus der ersten Runde Führungs-verantwortung übernommen haben. Das zweite High Potential
Programm ist bereits fest eingeplant.
Das klingt sehr vielversprechend. Wie kann man sich davon überzeugen?
Thomas Steckenborn: Kommen Sie uns doch einfach besuchen! Wer bei uns einmal reinschnuppern will,
ist immer herzlich eingeladen. Die Geschäftsführer an den Standorten oder Rolf Braun und ich als
Vorstände sind da sehr flexibel. Ach: Ich selbst bin immer wieder auf der Nordschleife oder dem
Hockenheimring mit dem CEMA Porsche GT3 RS unterwegs. Wer Lust hat, mich und CEMA einmal kennen
zu lernen, kann auch gerne dort vorbei kommen. Das Auto kann man nicht übersehen... wer mutig ist,
darf gerne mal eine Runde mitfahren. Aber: nix für schwache Nerven! Wir vermarkten das tatsächlich,
unter dem Thema „schnellste Bewerberrunde“. Das ist auch das Stichwort um mich anzusprechen.
Thomas Steckenborn,
Vorstandsvorsitzender
der CEMA AG