Anwenderbericht zur neuen IT Strategie
und der "Social Cloud Lösung" bei PIER Service & Consulting GmbH
Werkstätten für Menschen mit Behinderung gehen in die Wolke:
Hochverfügbare, skalierbare Cloud Lösung schafft Flexibilität
Unser Weg zur Social Cloud - Teil 1
Teil 2
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Gekürzte öffentliche Gelder gaben den Anstoß für ein umfangreiches Innovationsprojekt bei den
drei Hamburger Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Der interne Dienstleister
PIER Service & Consulting GmbH konsolidierte die IT-Infrastruktur für die 46 Standorte
in einer „Social Cloud“ und bietet diese Services jetzt auch anderen Sozialeinrichtungen
in Deutschland an.
Not macht bekanntlich erfinderisch, bei der Elbe Werkstätten GmbH führte sie in die Wolke.
„Die Social Cloud Lösung gibt uns den entscheidenden Spielraum, damit wir trotz der angespannten
Haushaltslage weiterhin unsere Aufgabe erfüllen können: behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt
einzugliedern“, sagt Koschewski, IT-Leiterbei der PIER Service & Consulting GmbH.
Die Tochtergesellschaft agiert seit 2008 als Shared Service Center für drei
Werkstätten unter dem Dach der Elbe Werkstätten GmbH. Finanzbuchhaltung, Controlling,
Lohnabrechnung, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Personal als zentrale Dienste
bereit zu stellen, ermöglicht zwar Synergie- und Einspareffekte, doch das Ende der Fahnenstange
war damit noch lange nicht erreicht.
„Uns war klar, dass der Betrieb dreier Rechenzentren mit
mehr als 150 Servern mit Dutzenden von Anwendungen noch gewaltiges Optimierungspotenzial barg",
skizziert Karsten Koschewski die Ausgangslage. Zumal die Rechenzentren nichtmehr den aktuellen
Standards bei Technologie, Brandschutz und Klimatisierung entsprachen.
Freie Kapazitäten schaffen und neue Einnahmequellen erschließen
Der gemeinsam mit dem IT-Dienstleister CEMA AG erstellte Wirtschaftlichkeitsanalyse diente
als fundierte Entscheidungsgrundlage und zeigte den Weg zur Cloud Lösung klar auf: Allen 46 Standorten die
IT-Infrastruktur und -Services über eine Cloud Lösung bereit zu stellen, würde die Kosten
pro User dauerhaft senken und die TCO um 20 Prozent verringern. Zudem wäre die PIER
Service & Consulting GmbH in der Lage, bei gleichbleibender Personalstärke eine steigende
Zahl von Anwendern und Systemen zu betreuen.
„Das macht sogar den Weg frei, auch andere
Unternehmen aus dem Sozialbereich an die Social Cloud Lösung anzubinden, um zusätzliche Erlöse
zu erzielen“, erklärt Karsten Koschewski. beauftragte daher im Frühjahr 2010 die CEMA AG,
die über besondere Expertise bei Cloud Lösungen und Virtualisierung verfügt, mit der
Konzeption einer hochverfügbaren und skalierbaren Infrastruktur. In enger Zusammenarbeit
zwischen CEMA und PIER wurde diese Cloud Lösung von einem neunköpfigen Team umgesetzt.
Grün und kosteneffizient
Im ersten Schritt wurde die Auslastung der IT-Ressourcen in den bestehenden Rechenzentren der
drei Werkstätten analysiert, um zu ermitteln, wie sich die Anforderungen in einem zentralen
Rechenzentrum wirtschaftlich und umweltfreundlich abbilden lassen. Danach erfolgte der Aufbau
der dynamisch ausgelegten Infrastruktur. Server, die Dienste wie zum Beispiel Microsoft Exchange
bereitstellen, wurden auf virtuellen Windows 2008-Maschinen unter VMware ESX 4.5 migriert.
Die fünf ESX-Hosts sind ausfallsicher konfiguriert: Bei Bedarf können drei ESX Server sämtliche
70 virtuellen Maschinen (VMs) hosten, wobei die betroffenen VMs automatisch auf einen verfügbaren
Host migriert werden. Die knapp 60 Anwendungen, darunter Dynamics 5.0 als ERP-Lösung sowie die
branchenspezifische HR-Applikation „Social Solutions“, werden über eine Citrix-Farm mit zehn
XenServern bereitgestellt. Auto-Failover sichert den störungsfreien Betrieb. Anstelle der
vormals 150 Server genügen nun 15 Server. Lastspitzen werden innerhalb der Cloud flexibel
abgefedert, auch weil sich neue Instanzen eines Datenbanks- oder Anwendungsservers nach Bedarf
zuschalten lassen.
Praxisbericht: weiter zu
Teil 2
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